Ironman-Weltmeister 2023 in Nizza – und dann? Rückschläge, Verletzungen, Krankheiten. Einmal von ganz oben nach ganz unten. Und zurück? Rechtzeitig vor Hawaii ist Sam Laidlow wieder da.
Donald Miralle / Ironman Fliegend zum größten Erfolg seiner Karriere: Sam Laidlow beim Zieleinlauf der Ironman-WM in Nizza 2023.
Einfach wieder fliegen! Vor Hawaii richtet Sam Laidlow eine fast martialische Botschaft an die Konkurrenz: „Ich will fit und mit dem Feuer an der Startlinie stehen, das mich dazu treibt, alle anderen zu vernichten. Wer mich schlagen will, muss durch die Hölle und zurück gehen.“ Die Ironman-WM auf Hawaii bedeutet ihm alles. Durch die Hölle ist der Franzose selbst immer wieder gegangen. Nicht nur auf der Rennstrecke. All or nothing: Diese Maxime bestimmt das Leben des Ironman-Weltmeisters 2023 von Nizza. Das bringt große Siege. Und tiefe Rückschläge. Doch er steht immer wieder auf. Sam Laidlow ist unverwüstlich.
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Laidlow passt nicht ins System
„Ich glaube, ich bin ziemlich gut darin, Rückschläge zu überwinden. Ich habe genug davon erlebt, um zu wissen, dass sie Teil des Weges sind“, betont der Franzose. Schon mit 13 Jahren führt ihn der Weg in die Kaderschmiede des französischen Kurzdistanztriathlons. Entfernt vom elterlichen Zuhause, einem Triathloncamp in Amélie-les-Bains-Palalda. Das System passt ihm aber nicht. Oder er nicht in diese straff organisierte Struktur.
Der junge Sam Laidlow verliert den Spaß am Sport. Mit 18 Jahren machen sich dunkle Gedanken breit. Der Franzose zieht die Reißleine. Zurück zu Hause, zwischen Mittelmeer und Pyrenäen, findet er wieder zu sich. Und zur Langdistanz, die ihn schon als Kind fasziniert hat. Bis tief in die Nacht verfolgte er die Übertragungen aus Hawaii und erlebte im Camp seiner Eltern hautnah, welche Bedeutung Kona für Athleten hat.
Reizpunkt im Langdistanzzirkus
Mit 20 Jahren wagt Sam Laidlow den Sprung auf die 226 Kilometer. Für die Ironman-WM 2021 qualifiziert er sich mit 22 Jahren als jüngster Athlet. Einer, der sein Herz auf der Zunge trägt und sich nicht zu ernst nimmt. Nassforsch und humorvoll statt devot, demütig und gentlemanlike. Ein Rebell mit Kampfansagen. Und schnell ein Reizpunkt im Langdistanzzirkus. Gleichzeitig entwickelt er sich zur Marke. Die Schwalbe, tätowiert auf beide Handrücken, und
Mit 20 Jahren wagt Sam Laidlow den Sprung auf die 226 Kilometer. Für die Ironman-WM 2021 qualifiziert er sich mit 22 Jahren als jüngster Athlet. Einer, der sein Herz auf der Zunge trägt und sich nicht zu ernst nimmt. Nassforsch und humorvoll statt devot, demütig und gentlemanlike. Ein Rebell mit Kampfansagen. Und schnell ein Reizpunkt im Langdistanzzirkus. Gleichzeitig entwickelt er sich zur Marke. Die Schwalbe, tätowiert auf beide Handrücken, und
Mit 20 Jahren wagt Sam Laidlow den Sprung auf die 226 Kilometer. Für die Ironman-WM 2021 qualifiziert er sich mit 22 Jahren als jüngster Athlet. Einer, der sein Herz auf der Zunge trägt und sich nicht zu ernst nimmt. Nassforsch und humorvoll statt devot, demütig und gentlemanlike. Ein Rebell mit Kampfansagen. Und schnell ein Reizpunkt im Langdistanzzirkus. Gleichzeitig entwickelt er sich zur Marke. Die Schwalbe, tätowiert auf beide Handrücken, und
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Frank Wechsel ist Publisher der Medienmarken SWIM und triathlon. Schon während seines Medizinstudiums gründete er im Oktober 2000 zusammen mit Silke Insel den spomedis-Verlag. Frank Wechsel ist 15-facher Langdistanz-Finisher im Triathlon – 1996 absolvierte er erfolgreich den Ironman auf Hawaii.
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