NEU! triathlon-News Ausgabe vom 4. Oktober, 18:15 Uhr · 0:46 Min · Kurzfassung

Automatisch produzierte Sendung mit KI-Stimme. Die Meldungen stammen aus der Redaktion von tri-mag.de.

🔒 Die komplette Sendung mit allen Meldungen hörst du mit triathlon+. Jetzt Mitglied werden →

7 Mythen über das Natural Energy Lab – und was wirklich dran ist

Kein Ort des Ironman Hawaii ist so sagenumwoben wie das „Energy Lab“. Hier, heißt es, werde das Rennen entschieden, hier zerbrächen Titelträume, hier lauere die Hölle auf Erden. Vieles davon stimmt – manches ist aber auch schlicht Legende. Wir räumen mit sieben hartnäckigen Mythen auf, auf Basis unseres eigenen Strecken-Selbstversuchs und der Kona-Historie.

Frank Wechsel / spomedis

Mythos 1: Das Energy Lab ist ein mystischer Ort

Die Wahrheit: Es ist eine Behörde. Das „Natural Energy Laboratory of Hawaii“ wurde 1974 als Außenstelle der Universität von Hawaii gegründet. Hier erforschen Wissenschaftler erneuerbare Energien und nutzen kaltes Tiefseewasser, das vor der Küste aus großer Tiefe heraufgepumpt wird. Mit Mystik hat das nichts zu tun. Wenn Triathletinnen und Triathleten vom „Energy Lab“ sprechen, meinen sie ohnehin nicht die Forschungsanlage, sondern die Zufahrtsstraße, die vom Queen Kaahumanu Highway hinunter zur Küste führt – den Makako Drive.

- Anzeige -

Mythos 2: Der Name kommt von der Energie, die die Läufer dort verlieren

Die Wahrheit: So schön die Pointe wäre – reiner Zufall. Die Straße heißt nach dem Energieforschungspark, nicht nach den Körnern, die hier reihenweise verglühen. Dass ausgerechnet ein Ort namens „Energy Lab“ den Athletinnen und Athleten die letzte Energie raubt, ist eine der schönsten Doppeldeutigkeiten des Sports – aber eben nur eine Fügung des Schicksals.

Frank Wechsel / spomedis

Mythos 3: Es geht die ganze Zeit bergab

Die Wahrheit: Genau das ist die Falle. Die Straße wellt sich vom Highway sanft hinunter ans Meer – und auf dem Hinweg fühlt sich das sogar angenehm an. Der Haken kommt beim Zurück: Nach dem Wendepunkt geht es wieder hinauf zum Highway, und dieser Anstieg, bei maximaler Hitze und nach schon gut 30 gelaufenen Kilometern, ist der eigentliche Killer. Wer sich auf dem bequemen Hinweg verausgabt, zahlt auf dem Rückweg doppelt.

Mythos 4: Das Energy Lab ist der Hitzekessel der Strecke

Mit triathlon+ weiterlesen

Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive
Du bist bereits Mitglied? Hier einloggen
triathlon+
Zahl des Tages
40

Die Hitze ist Teil des Mythos: Im Oktober klettert das …

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Mehr zum Thema

Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

€ 9,95€ -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

€ 94,95€ -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Frank Wechsel
Frank Wechselhttps://tri-mag.de
Frank Wechsel ist Publisher der Medienmarken SWIM und triathlon. Schon während seines Medizinstudiums gründete er im Oktober 2000 zusammen mit Silke Insel den spomedis-Verlag. Frank Wechsel ist 15-facher Langdistanz-Finisher im Triathlon – 1996 absolvierte er erfolgreich den Ironman auf Hawaii.

Verwandte Artikel

Antonia Milowsky vor dem Ironman Hawaii: „Die einzige Person, die mir Druck macht, bin ich selbst“

2019 bekam Antonia Milowsky ihr erstes Rennrad, 2022 absolvierte sie ihre erste Mitteldistanz, ein Jahr später folgte die erste Langdistanz. Nun steht sie als Profi bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii am Start. Im Interview spricht sie über ihren schnellen Weg nach Kona, die entscheidenden Erkenntnisse aus ihrer Qualifikation in Kalmar und darüber, warum ihre Einsätze im Para-Sport sie auch als Triathletin prägen.

Schneller Spaß: Der Fun Run vor der Ironman-WM

Mit dem Kona Fun Run ist die Rennwoche der Ironman-WM 2026 eingeläutet worden. Sportlerinnen und Sportler liefen auf dem Alii-Drive um die Wette, oder machten sich einen gemütlichen Morgen. Die Eindrücke von der Straße an der Pazifik-Küste.

Community-Chat aktuell

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge