Magnus Ditlev hat sich auf dem Rad an die Spitze des Ironman Hawaii gesetzt. Sam Laidlow folgt mit eineinhalb Minuten Rückstand, Kristian Blummenfelt liegt sechs Minuten zurück. Für Patrick Lange ist das Rennen bereits beendet.

Lange war es ruhig um den Dänen gewesen, doch auf Kona zeigte er sich in seiner Paradedisziplin in Topform. Seinen Rückstand von rund zwei Minuten nach dem Schwimmen machte Ditlev auf dem Rad wett und arbeitete sich an insgesamt 28 Konkurrenten vorbei. Auf dem Rückweg von Hawi übernahm er die Führung und baute seinen Vorsprung bis zur zweiten Wechselzone aus. In 4:06:47 Stunden absolvierte er die Radstrecke und dürfte damit die schnellste Radzeit des Tages erzielt haben.
Schomburg fällt zurück
Hinter Ditlev wechselte Sam Laidlow mit 1:30 Minuten Rückstand auf die Laufstrecke. Matthew Marquardt (+2:30 Minuten) und Gregory Barnaby (+3:30 Minuten) folgten auf den Plätzen drei und vier, mussten allerdings Zeitstrafen hinnehmen. Topfavorit Kristian Blummenfelt liegt sechs Minuten hinter der Spitze und wird versuchen, jetzt seine Laufstärke auszuspielen. Auch Marten Van Riel (+6:30 Minuten) hat noch Chancen auf eine Aufholjagd. Gustav Iden liegt nach einer Drei-Minuten-Strafe gemeinsam mit Sam Long rund 9:30 Minuten zurück.
Für die deutschen Profis verlief das Radfahren teilweise dramatisch. Jonas Schomburg setzte nach dem Schwimmen früh zur Flucht nach vorn an und fuhr auf der ersten Hälfte der Strecke einen Vorsprung von bis zu zwei Minuten heraus. Kurz vor dem Wendepunkt in Hawi schmolz sein Polster jedoch dahin. Wenig später musste Schomburg deutlich Tempo herausnehmen, während ein Konkurrent nach dem anderen vorbeizog. Die zweite Wechselzone erreichte er mit zwölf Minuten Rückstand als 19. Einen Platz davor liegt Frederik Funk.
Für Patrick Lange war das Rennen bereits in Hawi beendet. Der dreifache Hawaii-Champion hatte sich für seinen letzten Auftritt auf der Pazifikinsel viel vorgenommen. Nach einem starken Schwimmen in der Spitzengruppe deutete sich aber spätestens bei Kilometer 65 an, dass es nicht sein Tag werden würde. Mehrere Minuten stand Lange am Straßenrand bei seinem Trainer Ben Reszel, ehe er zunächst weiterfuhr. In Hawi war dann endgültig Schluss.


















