Wenige Monate nach der Geburt ihrer Tochter hat sich Anne Reischmann beim Allgäu Triathlon im Wettkampf zurückgemeldet – und über die Sprintdistanz gewonnen. Im Interview spricht sie über einen emotionalen Start, verschwundene Bauchmuskeln und die Frage, warum sie gar nicht mehr genau die Athletin werden möchte, die sie vor der Schwangerschaft war.
Sieg beim Comeback: Anne Reischmann hat im ersten Rennen nach der Babypause die Sprintdistanz des Allgäu Triathlons gewonnen.
Der Allgäu Triathlon ist für Anne Reischmann ein besonderes Rennen. Die gebürtige Ravensburgerin kennt die Veranstaltung seit vielen Jahren, die Nähe zu ihrem ehemaligen Zuhause und die vertraute Atmosphäre machen Immenstadt für sie zu einem Stück sportlicher Heimat. Für ihr Comeback nach der Geburt ihrer Tochter hätte sie sich deshalb kaum einen passenderen Ort aussuchen können.
- Anzeige -
Ob der Start tatsächlich möglich sein würde, ließ Reischmann lange offen. Erst wenige Wochen vor dem Rennen fiel die Entscheidung. Das Resultat sollte dabei ausdrücklich keine Rolle spielen. Umso schöner war es für sie, dass sie das Rennen über die Spritdistanz nicht nur absolvieren, sondern sogar gewinnen konnte.
Anne, du hast dein erstes Rennen nach der Geburt deiner Tochter bestritten – und direkt gewonnen. Wie ordnest du diesen Erfolg ein?
Natürlich war es „nur“ ein Sprint. Aber für mich war es vor allem ein wichtiger Test, um zu sehen, wo ich gerade stehe. Ich bin im Nachhinein froh, dass es nicht schon die olympische Distanz oder eine Mitteldistanz war. Dafür bräuchte ich noch ein paar Wochen mehr. Dass ich das Rennen gewinnen konnte, war wunderschön. Das Ergebnis war für mich aber nicht das Entscheidende. Mir ging es darum, wieder bei einem Wettkampf dabei zu sein, die Atmosphäre aufzusaugen und Spaß zu haben.
Warum sollte dein Comeback unbedingt beim Allgäu Triathlon stattfinden?
Der Allgäu Triathlon liegt für mich nahe, weil ich in Ravensburg aufgewachsen bin und dort meine Familie lebt. Außerdem bin ich schon viermal im Allgäu gestartet. Es war jetzt also meine fünfte Teilnahme. Ich kenne die Veranstaltung, ich kenne viele Menschen dort und fühle mich in dieser Atmosphäre sehr wohl. Das Rennen ist auf der einen Seite familiär und entspannt, gleichzeitig aber sehr professionell organisiert. Diese Kombination mag ich sehr.
Der Allgäu Triathlon liegt für mich nahe, weil ich in Ravensburg aufgewachsen bin und dort meine Familie lebt. Außerdem bin ich schon viermal im Allgäu gestartet. Es war jetzt also meine fünfte Teilnahme. Ich kenne die Veranstaltung, ich kenne viele Menschen dort und fühle mich in dieser Atmosphäre sehr wohl. Das Rennen ist auf der einen Seite familiär und entspannt, gleichzeitig aber sehr professionell organisiert. Diese Kombination mag ich sehr.
Der Allgäu Triathlon liegt für mich nahe, weil ich in Ravensburg aufgewachsen bin und dort meine Familie lebt. Außerdem bin ich schon viermal im Allgäu gestartet. Es war jetzt also meine fünfte Teilnahme. Ich kenne die Veranstaltung, ich kenne viele Menschen dort und fühle mich in dieser Atmosphäre sehr wohl. Das Rennen ist auf der einen Seite familiär und entspannt, gleichzeitig aber sehr professionell organisiert. Diese Kombination mag ich sehr.
Mit triathlon+ weiterlesen
Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.
Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.
triathlon hat seine Leserinnen und Leser gefragt, wer den Ironman Hawaii gewinnt. Das Zwischenergebnis: Viele aus der Community trauen Laura Philipp den ganz großen Coup zu.
Sam Laidlow musste die Ironman-WM auf Hawaii mit Durchblutungsproblemen im linken Bein aufgeben. Der Franzose leidet an einer seltenen Gefäßerkrankung, die auch Fenella Langridge ausgebremst hat. Und auch Justus Nieschlag kämpfte mit ähnlichen Beschwerden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.