Deutschlands älteste Meisterin: Inge Stettner (75) siegt in Münster und zielt nun auf Roth

Sie ist auf allen Distanzen zu Hause – und das mit 75 Jahren. Der Titel in der W75–79 vom Wochenende in Münster ist die beste Bestätigung: Bei der Challenge Roth gehört Inge Stettner zu den Agegroup-Favoritinnen. Wir haben sie in Berlin besucht.

Nils Flieshardt / spomedis

„Wow!“ Dieses einsilbige Urteil entfährt ­einem automatisch, wenn man einen Schritt in Inge Stettners Triathlonzimmer macht. An der rechten Wand: alte Pokale und kistenweise Triathlonequipment für die verschiedenen Disziplinen. Linke Hand: ein beeindruckender Ironman-Schrein mit etlichen M-Dot-Trophäen und Postern von 70.3-Weltmeisterschaften, an denen Inge teilgenommen hat. Jede Menge Agegroupsiege des großen Veranstalters und dazu hängen an verschiedenen Stellen Medaillen von World Triathlon. Es schimmert gülden. Auf der Rolle ist ein Aero-Rad eingespannt. Ihr Rennrad, mit dem sie die meisten ­ihrer Wettkämpfe bestreitet, lehnt an der Wand. Doch es ist keine Zeit für ausgiebige ­Bewunderungen von Inges Triathlonwelt. Der Interviewtermin muss in die Lücke im Trainingsplan passen. Und diese Lücken sind nie besonders groß. Schließlich ist die Challenge Roth schon in gut vier Wochen und der Startbildschirm auf ihrem Handy erinnert Inge jeden Tag daran. 

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Nils Flieshardt
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.

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