Auf einer verkürzten Strecke nutzten Profis und Agegrouper beim Hoala Swim die Gelegenheit, sich unter Wettkampfbedingungen mit der Schwimmstrecke der Ironman-WM vertraut zu machen. Mit Zug zum Zieltor, aber ohne das befürchtete Quallendrama.
Da das Rennen in ein Zeitfenster fiel, für das im Vorfeld eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Anwesenheit von Würfelquallen gemeldet wurde, entschied sich der Veranstalter, die Strecke auf die Hälfte der eigentlich zu schwimmenden 3,8 Kilometer zu verkürzen. 663 Athletinnen und Athleten, darunter einige Profis, ließen sich nicht schrecken und starteten trotz der befürchteten Quallendichte mit dem Einschwimmen in den Tag.
Genug Essig zur Behandlung der Folgen schmerzhafter Quallenkontakte wäre da gewesen. Er wurde jedoch erfreulicherweise nicht benötigt.
Lagebesprechung der Schnellsten: Jamie Riddle zeigt der Konkurrenz, wo es langgeht.
Eigentlich hatten sich die Profis verabredet, es locker angehen zu lassen. Doch mit diesem Vorsatz war es bereits mit dem Startsignal vorbei.
Aus der Startbucht geht es hinaus aufs offene Meer.
Dann stürzen sich die Agegrouper in den warmen Pazifik …
… und müssen sich erst mal orientieren.
Handzeichen helfen. Und natürlich die Neon-Shirts der Surfer, die für Sicherheit sorgen.
Bei den Männern kommt es zu einer Art Zielsprint zwischen Jamie Riddle und Jonas Schomburg.
Der Südafrikaner gewinnt in 23:16 Minuten, Schomburg läuft zwei Sekunden später durch den Zielbogen. Dritter wird Marten Van Riel, der weitere zwei Sekunden länger benötigt.
Schnellste Frau wird nach 26:30 Minuten Georgia Taylor-Brown, die als Supporterin auf Hawaii ist.
Auf dem zweiten Rang landet mit nur einer Sekunde Rückstand Hannah Berry aus Neuseeland. Dritte wird die Australierin Regan Hollioake.
Nach und nach kommen auch die Agegrouper ins Ziel …
… und am Ende heißt es für alle Schwimmerinnen und Schwimmer: Kraft nachtanken für den Renntag! Hoffentlich wieder ohne Quallendrama, aber dafür dann über die volle Distanz.