Mehr als 2.500 Triathletinnen und Triathleten aus 85 Nationen starten bei der Ironman-WM auf Hawaii. Die USA stellen das größte Kontingent, Deutschland folgt auf Platz zwei. Ein Blick auf die Länder, aus denen die Athleten kommen.
In der Kleinstadt Kailua-Kona auf Big Island leben rund 20.000 Einwohner. In diesen Tagen kommen mehr als 2.500 Athletinnen und Athleten plus Supporter hinzu. Die Teilnehmer der Ironman-Weltmeisterschaft stammen aus 85 Nationen und haben größtenteils einen weiten Weg auf sich genommen, um sich ihren Traum zu erfüllen.
Das Gastgeberland USA stellt nach Ironman-Angaben mit Abstand die größte Abordnung an Athleten. 589 aus 49 Bundesstaaten sind es, die meisten stammen aus Kalifornien (98 Teilnehmer), Florida (69) und Texas (48), Colorado (47) und New York (34). Nur ein US-Bundesstaat ist bei der Ironman-WM nicht vertreten: Aus North Dakota (780.000 Einwohner, Hauptstadt Bismarck) konnte oder wollte sich dieses Jahr niemand qualifizieren.
Platz zwei geht mit 279 Athleten (inklusive Profis) an Deutschland. Einer von ihnen, Tyler Smuda aus Bottrop, ist der jüngste männliche Agegrouper auf Hawaii überhaupt. Der 19-jährige Schüler schaffte die Qualifikation mit einem ersten Platz in seiner Altersklasse beim Ironman Frankfurt.
Die drittstärkste Nation, bezogen auf die Teilnehmerzahl, ist Australien mit 166 Athleten. Die Top Five komplettieren den offiziellen Angaben zufolge Frankreich (156) und Großbritannien (132). Dahinter folgen laut einer separaten Auswertung des Ironman-Trackers Kanada (112), Brasilien (93), Belgien (89), Japan (88) und die Schweiz (77). Damit stellen allein diese zehn Nationen einen großen Teil des internationalen Starterfeldes.