Die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii findet ohne eine ehemalige Siegerin statt: Chelsea Sodaro wird am Samstag nicht an der Startlinie stehen. Auch die Britin Rosie Wild hat ihre Teilnahme abgesagt.
Chelsea Sodaro wird bei der Ironman-Weltmeisterschaft 2026 in Kailua-Kona nicht starten. Die US-Amerikanerin, die 2022 den WM-Titel auf Hawaii gewann, hat ihre Teilnahme am Rennen am Samstag, 10. Oktober, zurückgezogen. Ironman hat die Absage bestätigt.
Sodaro hatte 2022 bei ihrem ersten Start bei der Ironman-Weltmeisterschaft für eine Überraschung gesorgt. Mit ihrem Sieg in Kona gewann erstmals seit 1996 wieder eine US-Amerikanerin den WM-Titel. In den folgenden Jahren erreichte sie 2023 den sechsten Platz auf Hawaii und 2024 den dritten Rang bei der Weltmeisterschaft in Nizza. Bei der WM 2025 musste sie das Rennen vorzeitig beenden.
In der laufenden Saison bestritt Sodaro bislang lediglich den Ironman Lake Placid im Juli. Mit ihrer Absage stehen noch drei frühere Ironman-Weltmeisterinnen auf der Startliste: Titelverteidigerin Solveig Løvseth aus Norwegen, die deutsche Weltmeisterin von 2024, Laura Philipp, und Lucy Charles-Barclay aus Großbritannien, die 2023 auf Hawaii triumphierte.
Auch Rosie Wild sagt Teilnahme ab
Ebenfalls nicht starten wird die Britin Rosie Wild. Sie hatte sich bei einem Fallschirmsprung das Kreuzbein gebrochen und musste anschließend acht Wochen auf reguläres Training verzichten. Wie sie auf Instagram erklärte, sei die Verletzung inzwischen verheilt. Allerdings fehle ihr nach der Trainingspause die notwendige körperliche Vorbereitung und Hitzeanpassung für die Weltmeisterschaft.