NEU! triathlon-News Ausgabe vom 12. Oktober, 21:34 Uhr · 1:01 Min · Kurzfassung

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Kinotour „Unbroken“: Doku begleitet Norseman-Siegerin Julia Skala auf ihrem Weg aus der Depression

Die Profitriathletin Julia Skala kämpft im Dokumentarfilm „Unbroken“ nicht nur um sportliche Ziele, sondern auch um ihre mentale Gesundheit. Die Geschichte über Depression im Leistungssport und den Weg zum Norseman Xtreme Triathlon kommt ab Ende April auf Kinotour.

Julian Zimmermann Julia Skala hat im vergangenen Jahr den legendären Norseman gewonnen – mehr als nur ein sportlicher Erfolg.

Der Dokumentarfilm „Unbroken“ erzählt die persönliche Geschichte der Profitriathletin Julia Skala sowie ihren Weg durch eine Depression hin zu einer der extremsten sportlichen Herausforderungen der Welt: dem Norseman Xtreme Triathlon in Norwegen. Ende April feiert der Film Premiere und geht anschließend auf Kinotour durch mehrere deutsche Städte.

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Der Weg durch sportliche und persönliche Herausforderungen

Im Zentrum der Dokumentation steht eine Phase, in der Skala nach außen als leistungsstarke Athletin wahrgenommen wird, während sie im Inneren mit einer schweren Depression kämpft. Der Film zeigt Zweifel, Rückschläge und den mühsamen Prozess zurück zu mehr Stabilität und Selbstvertrauen. Parallel bereitet sich die Triathletin auf den Norseman vor – ein Rennen, das für sie mehr ist als nur ein sportliches Ziel. Es wird zur symbolischen Herausforderung und zur Frage, ob sie diese schwierige Zeit ihres Lebens hinter sich lassen kann. Bereits im Vorfeld hatte Julia Skala mit tri-mag.de über ihre Beweggründe gesprochen.

Julian Zimmermann

Filmemacher Julian Zimmermann begleitet Skala auf diesem Weg und verbindet sportliche Höchstleistung mit einer sehr persönlichen Geschichte über mentale Gesundheit im Leistungssport. Ziel des Projekts ist es nicht nur, die Anforderungen des Profisports sichtbar zu machen, sondern auch den Zugang zum Thema Depression zu erleichtern und Betroffenen sowie Angehörigen Mut zu machen. Hier kannst du dir den Trailer anschauen.

Unterstützt wird das Projekt von der Robert-Enke-Stiftung, die sich seit vielen Jahren für Aufklärung und Enttabuisierung von Depressionen einsetzt – insbesondere im Leistungs- und Profisport. Die Kinotour soll Raum für Austausch und öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema schaffen.

Premiere und Kinotour

Die Premiere findet am 30. April in Hof (Saale) statt. Weitere Termine der Kinotour sind:

  • 7. Mai: Füssen
  • 8. Mai: Köln
  • 10. Mai: Würzburg
  • 15. Mai: Potsdam
  • 17. Mai: Hamburg

Tickets für die Vorstellungen sind online erhältlich.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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