triathlon+
Zahl des Tages
125.000

Das Siegerpreisgeld bei der Ironman-WM auf Hawaii beträgt dieses Jahr …

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Saison 2027: So gelingt dein Einstieg ins neue Triathlonjahr mit strukturiertem Training

Wer im September schon an den Sommer 2027 denkt, ist kein Träumer, sondern gut organisiert: Viele große Rennen sind Monate im Voraus ausgebucht, und die Grundlagen für die nächste Saison werden jetzt gelegt. Genau deshalb ruft power & pace den offiziellen Saisonstart für Montag, 28. September, aus.

Silke Insel / spomedis

„Wir müssen institutionell an irgendeiner Stelle den Saisonstart ausrufen“, sagt Coach Björn Geesmann – nämlich dann, wenn sich die Mehrheit der Athletinnen und Athleten bereits mit dem neuen Jahr beschäftigt. Was das konkret für dein Training bedeutet, haben Geesmann und Jule Bartsch, die Team-Managerin in der neuen Folge des Trainingspodcasts sortiert.

- Anzeige -

Der Stichtag ist der 28. September – aber kein Zwang

Die wichtigste Botschaft vorweg: Niemand muss auf Teufel komm raus am 28. September lostrainieren. Wer im November noch beim Ironman Cozumel startet, einen Herbstmarathon in Berlin, München, Frankfurt oder Köln läuft oder schlicht später einsteigen will, findet auch danach den passenden Einstieg – bis Anfang 2027 wird es entsprechende Optionen im Programm von power & pace geben. Nur eine Grenze zieht der Coach klar: Wer sechs Wochen vor einer Langdistanz spontan einen Startplatz ergattert und kaum Triathlonerfahrung mitbringt, dem rät er, den Start lieber auf 2028 zu verschieben. Alles andere wäre „mindestens gesundheitlich mehr als fragwürdig“.

Beruhigend auch für alle, die ihr Highlight erst im Sommer haben: Zwischen dem Saisonstart im September und etwa Anfang Februar unterscheiden sich die Trainingsaufbauten kaum. Spezifische Einheiten für ein bestimmtes Rennen gibt es im November ohnehin noch nicht.

So findest du deinen Trainingsplan in TrainingPeaks

Mit dem Saisonstart sind die Accounts der bestehenden Mitglieder von power & pace bereits auf die Saison 2027 umgestellt – neue sind jederzeit herzlich willkommen (unter diesem Link gibt es vier Wochen kostenloses Probetraining). In der Trainingsplan-Bibliothek in TrainingPeaks liegen die neuen Pläne nach einem einfachen Muster bereit: Sie beginnen mit der Jahreszahl 2027, gefolgt von Monat und Tag – dem Datum des Hauptwettkampfs. Wer also einen Startplatz für den Ironman 70.3 Kraichgau, die Challenge Roth, den Ironman Frankfurt oder Hamburg hat, sucht schlicht nach dem passenden Wettkampfdatum und wählt dann je nach Distanz den Langdistanz-, Mitteldistanz- oder Kurzdistanzplan. Insgesamt stehen weit über 200 unterschiedliche Trainingspläne zur Verfügung.

Wichtig für alle, die noch ein Rennen in der Saison 2026 vor sich haben: Der bereits gewählte Plan bleibt im Kalender erhalten. Sollte es beim „Saisonumzug“ doch einmal haken, hilft das Team über das Kontaktformular kurzfristig weiter – niemand soll auf dem Weg zu seinem Saisonziel ohne Plan dastehen.

Kein festes Wettkampfziel? Erst die Kategorie, dann der Plan

Spannend wird es für alle, die noch gar nicht wissen, wo sie 2027 starten – oder die bewusst ohne Wettkampf trainieren. Geesmanns Rat ist eindeutig: Vor der Planauswahl steht immer die Wahl der Trainingskategorie. Wer noch kein Rennen gebucht hat, nimmt einfach einen Plan, der grob auf ein Wochenende im Sommer 2027 hinarbeitet – wechseln lässt sich später jederzeit, etwa wenn doch noch ein Startplatz für die Wunschlangdistanz frei wird. „Ich würde noch nicht in Panik verfallen“, so der Coach mit Blick auf ausgebuchte Rennen: Im Saisonverlauf würden erfahrungsgemäß noch Plätze frei.

MOVER bis QUALIFIER: Welcher Trainingsumfang passt zu deinem Alltag?

Fünf Kategorien bietet power & pace an – und dahinter steht vor allem eine Frage: Wie viel Zeit kannst und willst du pro Woche ins Training investieren?

  1. MOVER: rund vier bis sechs Wochenstunden – für alle, die strukturiert trainieren wollen, auch ganz ohne Wettkampfziel
  2. ALLROUNDER: etwa sechs bis sieben Stunden im Mittel
  3. CHAMPION: rund zehn Stunden und mehr
  4. FINISHER: etwa zwölf Stunden im Durchschnitt
  5. QUALIFIER: deutlich über zwölf, eher 14 bis 15 Wochenstunden

Entscheidend ist das Wort „im Mittel“: Im Oktober trainiert auch ein QUALIFIER keine 14 Stunden pro Woche, dafür geht es im Frühjahr in die Peak-Wochen. Ruhigere Wochen mit sieben Stunden und dicke Wochen mit 15 gehören im selben Plan zusammen. Und: Die Wettkampfdistanz gibt nicht automatisch den Umfang vor. Wer sich für die 70.3-WM qualifizieren will, trainiert für die Mitteldistanz unter Umständen mehr als mancher Langdistanz-Finisher.

Bei der Wahl rät Geesmann zu Ehrlichkeit statt Anfangseuphorie: Gut gewählt ist eine Kategorie, in der man 80 bis 90 Prozent des vorgesehenen Trainings realistisch schafft – in sehr guten Wochen auch mal 100 Prozent. Wer merkt, dass der Alltag doch mehr zulässt, kann die Kategorie jederzeit selbstständig wechseln. Das gilt ausdrücklich auch für alle, die bereits seit Juli mit den Saisonstartplänen trainieren: Nach zwei, drei Monaten strukturiertem Training darf es ruhig ein „kleines Upgrade“ sein.

AI Diagnostics: Der Leistungstest fürs Wohnzimmer

Noch individueller wird das Training mit AI Diagnostics – einem Testverfahren, das jeder Athlet zu Hause auf der Rolle oder draußen auf der Straße durchführen kann. Einzige Voraussetzung: eine Leistungsquelle, also ein Powermeter am Rad oder ein Smarttrainer wie Wahoo Kickr oder Tacx Neo. Gefahren wird ein vorgegebenes Testprotokoll, das die unterschiedlichen Energiestoffwechselwege abklopft. Die Auswertungssoftware kombiniert Machine Learning mit sportwissenschaftlichen Modellen und zeigt, wie aerober und anaerober Stoffwechsel zusammenspielen – und wo die größte „physiologische Baustelle“ liegt, sprich: das größte Potenzial im Training.

Das Saisonpaket umfasst drei Analysen, die parallel zur Saisonvorbereitung laufen können. Wer es im Aktionszeitraum vom 17. September bis zum 20. Dezember mit dem Code powerandpace2027 bucht, erhält 25 Prozent Rabatt – und auf Basis des eingesendeten Testergebnisses einen Trainingsplan, der das eigene physiologische Profil berücksichtigt. Praktisch: Die Analysen verfallen nicht. Wer erst nach dem Herbstmarathon und der Off-Season testen will, kann den ersten Test auch im Dezember fahren. Vertieft wird das Thema in einem Webinar am 19. November, in dem Geesmann auch Features wie Pacing- und Verpflegungsstrategien zeigt.

Neu: Schwimm-Sprechstunde mit Matthias Weiss

„Supergeile Sportart – aber das mit dem Schwimmen …“: Diesen Satz hat wohl jeder Triathlet schon gehört oder selbst gesagt. Die Antwort von power & pace in der neuen Saison: ein eigenes Schwimmformat mit Matthias Weiss, dreifacher Masters-Weltmeister. Ab Oktober steht er den Mitgliedern einmal im Monat in einer Live-Fragestunde zur Verfügung – von Technikfragen bis zur Motivation, sich auch im dunklen Winter auf den Weg zur Schwimmhalle zu machen. Geplant ist jeder dritte Mittwoch im Monat, los geht es am 21. Oktober.

Auch das Athletiktraining geht weiter: Ab dem 29. Oktober heißt es wieder jeden Donnerstag um 19 Uhr Athletik mit Trainerin Ulrike Syring auf dem YouTube-Kanal – jede Woche mit neuen Übungen, denn Wiederholung ist bekanntlich key.

Die wichtigsten Termine im Überblick

  • Montag, 28. September: offizieller Saisonstart – abends Live-Q&A zum Einstieg (19 Uhr), erste Trainingseinheit am Dienstag
  • Donnerstag, 1. Oktober: Briefing mit Details zu dynamischen und statischen Trainingsplänen
  • Mittwoch, 21. Oktober: erste Schwimm-Fragestunde mit Matthias Weiss
  • Donnerstag, 29. Oktober: Start des Athletiktrainings (donnerstags, 19 Uhr, YouTube)
  • Donnerstag, 19. November: Webinar zu AI Diagnostics
  • 17. September bis 20. Dezember: Aktionszeitraum für das AI-Diagnostics-Saisonpaket

Wer nach der Folge noch Fragen hat, wird bei den Live-Q&As oder über das Kontaktformular auf powerandpace.de fündig. Alle Details zur Saison 2027, zu den fünf Kategorien und zum Einstieg gibt es in der kompletten Episode – power & pace, der Trainingspodcast von tri-mag.de – jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Podigee. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Werbung in dieser Folge

Presenter: feels.like – Starter-Set mit Activation und Muscle Complex, aktuell mit gratis Night Complex; mit dem Code CL10 gibt es 10 Prozent Rabatt unter feelslike.sport.

power & pace – kostenloser Probemonat für Neukunden (danach 39 Euro/Monat im monatlich kündbaren Monatsabo) unter powerandpace.de.

Finn von Schmeling
Athlet des Tages

Finn von Schmeling

Tri Michels SVE Hamburg
Trainer: Ruben Best
28 Jahre
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

€ 9,95€ -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

€ 94,95€ -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Frank Wechsel
Frank Wechselhttps://tri-mag.de
Frank Wechsel ist Publisher der Medienmarken SWIM und triathlon. Schon während seines Medizinstudiums gründete er im Oktober 2000 zusammen mit Silke Insel den spomedis-Verlag. Frank Wechsel ist 15-facher Langdistanz-Finisher im Triathlon – 1996 absolvierte er erfolgreich den Ironman auf Hawaii.

Verwandte Artikel

Tim Frisch: Humorvoller Blick auf den Triathlon

Letzer Teil unserer Serie: Zwischen Leistungssport und Social Media. Fünf Trifluencer im Porträt. Tim Frisch zeigt einen humorvollen Blick auf den Triathlon.

Medaille verpasst: Lisa Tertsch beendet WTCS-Saison auf Rang vier

Platz neun bei den World Triathlon Championship Finals in Pontevedra war nicht genug, um am Ende in der WM-Wertung der WTCS auf dem Podium zu stehen: Lisa Tertsch schloss die Saison nach einer Schrecksekunde auf Platz vier ab. Laura Lindemann wurde beim Finale in Spanien Fünfte.

triathlon+
Jetzt neu: Print und online!

€ 94,95€ - pro Jahr
  • monatliche Zeitschrift
  • alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne
  • Webinare & Co.

Monatsabo

€ 9,95€ - pro Monat
  • ganz flexibel

Unser Newsletter

Newsletter triathlon