Die Deutsche Triathlon Union hat ihren Para-Kader für 2026 benannt. Sechs Athletinnen und Athleten gehören zum Aufgebot – darunter Paralympics-Medaillengewinner, konstante Top-Performer und ein vielversprechender Neuzugang.
Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat die Nominierungsempfehlung der Deutschen Triathlon Union (DTU) bestätigt und den Para-Kader für das Jahr 2026 benannt. Insgesamt sechs Athletinnen und Athleten gehören zum Aufgebot – darunter etablierte Medaillengewinner ebenso wie ein Neuzugang.
Paralympics-Medaillengewinner im Kernteam
Angeführt wird der Kader von Martin Schulz (PTS5), zweifacher Paralympics-Sieger und seit Jahren einer der konstantesten Para-Triathleten weltweit. Schulz sicherte sich 2025 den Europameistertitel sowie Bronze bei den Para-Weltmeisterschaften in Wollongong. 2024 hatte er zudem die Bronzemedaille bei den Paralympics in Paris gewonnen.
Ebenfalls erneut im Paralympics-Kader vertreten ist Max Gelhaar (PTS3), Silbermedaillengewinner der Spiele von Paris 2024. 2025 bestätigte er seine Position in der internationalen Spitze mit Rang zwei bei den Europameisterschaften. Im Vorjahr holte Gelhaar zudem WM-Bronze sowie mehrere Siege im World Triathlon Para Series- und Para-Cup-Kalender, darunter in Swansea, Besançon und Samarkand.
Renner und Paulig weiter als Duo im Kader
Anja Renner (PTVI) und Guide Maria Paulig wurden ebenfalls erneut nominiert. Renner kam 2024 mit Paralympics-Bronze aus Paris zurück und belegte sowohl bei den Europameisterschaften als auch bei den Weltmeisterschaften Spitzenplätze. 2025 setzte sie mit Rang drei bei den Para-Weltmeisterschaften in Wollongong ihre konstante Entwicklung fort.
Ludwig und Hanzer im Perspektivkader
Im Perspektivkader steht Neele Ludwig (PTS2), die 2025 Vizeeuropameisterin wurde und bei den Weltmeisterschaften mit Rang sieben überzeugt hat. Nach ihrem achten Platz bei den Paralympics 2024 gehört sie weiterhin zum erweiterten Kreis der deutschen Podiumsanwärterinnen.
Neu in den Perspektivkader aufgenommen wurde Valentin Hanzer (PTS3). Der 20-Jährige feierte 2025 seinen internationalen Durchbruch, unter anderem mit Siegen beim Para Cup in Samarkand und den Deutschen Meisterschaften sowie Podestplätzen bei der WTPS in Taranto und Alhandra. Bei den Weltmeisterschaften erreichte er einen starken sechsten Platz.
Optimistischer Blick nach vorn
Bundestrainer Tom Kosmehl zeigt sich mit dem Aufgebot sehr zufrieden: „Wir haben auch für den kommenden Qualifikationszyklus Richtung Los Angeles 2028 wieder einen breit und stark aufgestellten Kader. Alle Para Sportlerinnen und Para Sportler gehören in ihren Klassen zur internationalen Spitze – das stimmt uns für das kommende Jahr sehr zuversichtlich.“