NEU! triathlon-News Ausgabe vom 9. Oktober, 06:01 Uhr · 0:49 Min · Kurzfassung

Automatisch produzierte Sendung mit KI-Stimme. Die Meldungen stammen aus der Redaktion von tri-mag.de.

🔒 Die komplette Sendung mit allen Meldungen hörst du mit triathlon+. Jetzt Mitglied werden →

Urlaub mit der Familie? So trainierst du trotzdem effektiv

Der Koffer ist gepackt, die Kinder sind aufgeregt, das Ferienhaus wartet – und irgendwo dazwischen nagt die Frage: Was wird jetzt aus meinem Training? Die gute Nachricht vorweg: Urlaub und Formaufbau sind kein Widerspruch. Wer ein paar einfache Prinzipien beherzigt, kommt sogar erholter und leistungsfähiger zurück. Acht Punkte, wie du im Familienurlaub effektiv trainierst, ohne dass Sport zum Stressfaktor wird.

Frank Wechsel / spomedis

Vorweg eine Einordnung, die den Druck rausnimmt: Für Agegrouper ist nicht das Training der einzige Belastungsfaktor, sondern auch Job, Familie und Alltag. Im Urlaub fallen viele dieser Stressquellen weg – und genau das ist eine Chance. Denn Trainingsreize wirken nur, wenn der Körper sie auch verarbeiten kann. Weniger Alltagsstress heißt: Deine Einheiten kommen besser an. Es geht also nicht darum, im Urlaub möglichst viele Kilometer zu sammeln, sondern die freie, entspannte Zeit klug zu nutzen.

- Anzeige -

1. Plane vom Tag her – nicht vom Trainingsplan

Der häufigste Fehler ist, den gewohnten Plan mit in den Urlaub zu schleppen und dann zu verzweifeln, weil er nicht zwischen Strandbesuch und Eisdiele passt. Dreh die Logik um. Coach und Buchautor Matt Dixon (Purple Patch Fitness), der viele berufstätige Agegrouper bis zum Ironman-Hawaii-Sieg begleitet hat, bringt es auf den Punkt: Nicht der Trainingsplan gibt den Alltag vor, sondern die Zeit, die der Alltag einem lässt, bestimmt, wie viel trainiert wird. Frag dich also jeden Urlaubstag zuerst: Wann habe ich realistisch und zuverlässig ein Zeitfenster? Und dann hol das Maximum genau aus diesem Fenster.

2. Denke in Schlüssel- und Bonuseinheiten

Teile dein Training in „Pflicht“ und „Kür“. Lege dir für die Urlaubswoche zwei, maximal drei Schlüsseleinheiten fest, die dir wirklich wichtig sind – der Rest ist Bonus und darf ersatzlos ausfallen, wenn die Familie Vorrang hat. „Krampfhaft zu versuchen, jede Einheit unterzubringen, damit man behaupten kann, jede Minute des Plans umgesetzt zu haben, finde ich weder beeindruckend, noch bringt es einen in die bestmögliche Form“, sagt Dixon. Was zählt, ist Konstanz über Monate – nicht die eine Woche am Meer.

3. Kurz und knackig schlägt lang und lasch

Wenig Zeit ist im Urlaub der Normalfall – und genau dann sind kurze, intensive Einheiten Gold wert. „Ein intelligent durchgeführtes Training von einer Stunde ist oft effektiver als ein unstrukturiertes über zwei oder mehr Stunden“, sagt Triathlon-Coach Michael Krell. Sogar unter 60 Minuten geht viel: Björn Geesmann, der Trainer hinter unserem Trainingsprogramm power & pace betont, dass der Gedanke, Radtraining unter einer Stunde bringe nichts, zum Glück der Vergangenheit angehört. Eine kompakte Session mit ein paar hochintensiven Intervallen (etwa 6 bis 10 × 30 Sekunden hart, 30 Sekunden locker, eingerahmt von Ein- und Ausfahren) trainiert gezielt die maximale Sauerstoffaufnahme. Wichtig: Das ersetzt keine Grundlagenumfänge auf Dauer – aber für eine Urlaubswoche hält es dich hervorragend bei der Sache.

4. Trainiere morgens, bevor alle wach sind

Mit triathlon+ weiterlesen

Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive
Du bist bereits Mitglied? Hier einloggen
triathlon+
Zahl des Tages
10

Ein Detail mit Wirkung: Ab 2026 dürfen am Oberrohr befestigte …

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Mehr zum Thema

206 angezeigt
Partner und Sponsoren
ROUVY
OMNi-POWER Hannes Hawaii Tours Topteam Sports
Erdinger alkoholfrei Uvex feels.like Incylence Zaosu
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

€ 9,95€ -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

€ 94,95€ -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Frank Wechsel
Frank Wechselhttps://tri-mag.de
Frank Wechsel ist Publisher der Medienmarken SWIM und triathlon. Schon während seines Medizinstudiums gründete er im Oktober 2000 zusammen mit Silke Insel den spomedis-Verlag. Frank Wechsel ist 15-facher Langdistanz-Finisher im Triathlon – 1996 absolvierte er erfolgreich den Ironman auf Hawaii.

Verwandte Artikel

Jede Sekunde kann teuer werden: Für Laura Philipp stehen auf Hawaii 70.000 Dollar auf dem Spiel

Laura Philipp kämpft beim Ironman Hawaii nicht nur um den WM‑Titel. In der Ironman Pro Series geht es für sie um bis zu 200.000...

40-km-Koppellauf vor dem Ironman Hawaii: Die absurde Abschlusseinheit von Blummenfelt und Iden im Jahresvergleich

Sechs Tage vor dem Ironman Hawaii absolvieren Kristian Blummenfelt und Gustav Iden erneut einen 40 Kilometer langen Koppellauf nach 180 Radkilometern am Vortag. Wir vergleichen das traditionelle Abschlusstraining mit 2022 und 2024 und analysieren, was es über Form, Risiko und psychologische Kriegsführung der beiden Norweger verrät.

Community-Chat aktuell

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge