Der jüngste Fall um Lionel Sanders zeigt, dass selbst Profis nicht davor geschützt sind, in ein relatives Energiedefizitsyndrom (RED-S) zu fallen. Warum Energie nicht nur mit höherer Leistung, sondern auch mit Gesundheit verbunden ist.
Nils Flieshardt / spomedis Dei Balance zwischen Training, Wettkampf und Ernährung ist ein Schlüssel, um dem RED-S entgegenzuwirken.
Im Triathlon feiern wir Belastbarkeit: stundenlange Einheiten, Doppelsessions, der Stolz auf den durchgetakteten Trainingsplan. Doch was, wenn der Körper beginnt, im Verborgenen die Rechnung zu schreiben? RED-S – Relative Energy Deficiency in Sport (relatives Energiedefizitsyndrom) – ist genau dieses stille Minus, das sich nicht auf der Uhr oder im Powermeter ablesen lässt, sondern tief in den Zellen, Hormonen und Knochen.
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Viele Athleten kennen das Gefühl: Man trainiert hart, achtet scheinbar auf die Ernährung, und doch sinkt die Leistungsfähigkeit, die Regeneration stockt, Infekte häufen sich. RED-S ist nicht nur ein medizinisches Schlagwort, sondern eine der größten unterschätzten Gefahren im Ausdauersport.
Was ist RED-S?
RED-S beschreibt einen Zustand, in dem der Körper über längere Zeit zu wenig Energie bekommt, um sowohl das Training als auch die grundlegenden Körperfunktionen zu versorgen. Es entsteht ein chronisches kalorisches Defizit. Früher sprach man von der sogenannten Female Athlete Triad (Essstörung, Amenorrhoe, Osteoporose), heute weiß man: Das Syndrom betrifft Männer und Frauen gleichermaßen und geht weit über Knochen und Hormone hinaus. Die Ursache ist simpel, die Folgen komplex: Ein
RED-S beschreibt einen Zustand, in dem der Körper über längere Zeit zu wenig Energie bekommt, um sowohl das Training als auch die grundlegenden Körperfunktionen zu versorgen. Es entsteht ein chronisches kalorisches Defizit. Früher sprach man von der sogenannten Female Athlete Triad (Essstörung, Amenorrhoe, Osteoporose), heute weiß man: Das Syndrom betrifft Männer und Frauen gleichermaßen und geht weit über Knochen und Hormone hinaus. Die Ursache ist simpel, die Folgen komplex: Ein
RED-S beschreibt einen Zustand, in dem der Körper über längere Zeit zu wenig Energie bekommt, um sowohl das Training als auch die grundlegenden Körperfunktionen zu versorgen. Es entsteht ein chronisches kalorisches Defizit. Früher sprach man von der sogenannten Female Athlete Triad (Essstörung, Amenorrhoe, Osteoporose), heute weiß man: Das Syndrom betrifft Männer und Frauen gleichermaßen und geht weit über Knochen und Hormone hinaus. Die Ursache ist simpel, die Folgen komplex: Ein
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