Glücklich, aber geschafft kam Thorsten Schröder nach 14:59:19 Stunden beim Extremrennen in Norwegen ins Ziel. Von Gipfelsturm konnte zwar keine Rede sein, dafür lieferte das Rennen besondere Momente und Erkenntnisse. Auf tri-mag.de spricht der 57-Jährige über sein Abenteuer in Norwegen.
Britta Münster In der Zeit: Thorsten Schröder nimmt den abschließenden Marathon in Angriff.
Im Ziel brachen sich die Emotionen Bahn. Mit geballten Fäusten und einem lauten Jubelschrei feierte Thorsten Schröder seine Ankunft auf dem Gaustatoppen. Dem Sehnsuchtsort aller Teilnehmer am Norseman Xtri. Schon fünf Kilometer zuvor hatte der einem breiten Publikum als Nachrichtensprecher in der ARD bekannte Schröder ein Freudentänzchen aufgeführt. Auf seinem Social-Media-Kanal postete er ein Video, wie er zu lauten Beats feierte, dass er nach 221 Kilometern zu den 160 erlesenen Athleten gehörte, die das Black T-Shirt und damit die Eintrittskarte für den finalen Abschnitt ergattert haben. Dass der 57-Jährige auf den letzten Schritten zum 1883 Meter hohen Gipfel kurz ins Stolpern geriet: geschenkt. Am Ende blieb die Uhr für den 57-Jährigen bei 14:59:19 Stunden stehen.
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Finish mit viel Anlauf
Es war ein Finish mit viel Anlauf. Denn im Jahr 2025 war für Thorsten Schröder längst nicht alles nach Plan gelaufen. Als „Vollbremsung auf dem Weg zum Norseman“ hatte er seinen Radsturz im März-Trainingslager auf Fuerteventura bezeichnet. Schlüsselbeinbruch, Operation – und das Bangen, dass die Verletzung gut verheilt. Anschließend nahm die Vorbereitung wieder Fahrt auf. Mit bekanntem Highlight.
„Das Schwimmen war schwierig“
Zum Triathlon war der ursprünglich leidenschaftliche Fußballer über Umwege gekommen. Nach einer Wirbelsäulen-OP musste er sich eine andere sportliche Betätigung suchen. "So bin ich zum Laufen und Radfahren gekommen", so Schröder. Eines Tages habe ihn ein Kumpel gefragt, ob er nicht Lust hätte auf einen Volkstriathlon auf Föhr. "Ich dachte mir, ich kann es ja mal versuchen." Der Wettkampf sei sehr gut gelaufen. "Nur das Schwimmen, das ich bis zu
Zum Triathlon war der ursprünglich leidenschaftliche Fußballer über Umwege gekommen. Nach einer Wirbelsäulen-OP musste er sich eine andere sportliche Betätigung suchen. "So bin ich zum Laufen und Radfahren gekommen", so Schröder. Eines Tages habe ihn ein Kumpel gefragt, ob er nicht Lust hätte auf einen Volkstriathlon auf Föhr. "Ich dachte mir, ich kann es ja mal versuchen." Der Wettkampf sei sehr gut gelaufen. "Nur das Schwimmen, das ich bis zu
Zum Triathlon war der ursprünglich leidenschaftliche Fußballer über Umwege gekommen. Nach einer Wirbelsäulen-OP musste er sich eine andere sportliche Betätigung suchen. "So bin ich zum Laufen und Radfahren gekommen", so Schröder. Eines Tages habe ihn ein Kumpel gefragt, ob er nicht Lust hätte auf einen Volkstriathlon auf Föhr. "Ich dachte mir, ich kann es ja mal versuchen." Der Wettkampf sei sehr gut gelaufen. "Nur das Schwimmen, das ich bis zu
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Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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