Laufen und Radfahren bei niedrigen Temperaturen? Kannst du machen. Bei Kälte verändern sich jedoch die Anforderungen an die Atmung. Kalte, trockene Luft wirkt sich auf Atemwege, Ventilation und Leistungsökonomie aus.
Castelli Training bei Kälte ist kein Problem – wenn du auf wichtige Faktoren bei der Atmung achtest.
Atemnebel steigt auf und verschleiert die Sicht nach vorn. Kein Zweifel: Wenn es so weit ist, befinden sich die Temperaturen in einem Bereich, der unangenehm werden kann. Für Triathletinnen und Triathleten gehören Laufen und Radfahren bei kühlen Bedingungen zum Wintertraining dazu. Bereits bei moderater Kälte zwischen +5 und –10 Grad Celsius aber verändern sich die Anforderungen an die Atmung deutlich, da sich kalte, trockene Luft auf Atemwege, Ventilation und Leistungsökonomie auswirkt.
- Anzeige -
Kalte Luft als Belastungsfaktor für das respiratorische System
Schon bei Temperaturen, die im mitteleuropäischen Winter als normal gelten, unterscheidet sich die Atmung unter Belastung deutlich von Bedingungen im Frühjahr oder Sommer. Warum? Kalte Luft enthält weniger Feuchtigkeit als warme und muss vor dem Eintritt in die Lunge auf Körpertemperatur erwärmt und befeuchtet werden. Diese Konditionierung erfolgt primär in den oberen Atemwegen. Steigt das Atemminutenvolumen, etwa bei Tempoläufen oder intensiven Radintervallen, wird dieser Mechanismus zunehmend unvollständig. Die Atemwege können deshalb im Winter bei Aktivitäten im Freien eher austrocknen, was sie anfälliger für Infekte macht. Das geschieht vor allem, wenn die kalte Luft per Mundatmung in die Lungen gelangt, da so der Erwärmungs- und Befeuchtungsprozess erschwert wird.
Bereits Temperaturen um den Gefrierpunkt können zu einer erhöhten Reizung der Bronchialschleimhaut führen, insbesondere bei hoher Ventilation. Wenn kühle Luft direkt in die Lunge strömt, ziehen sich die Blutgefäße zusammen.Typische begleitende Effekte sind eine vorübergehende bronchiale Verengung, Hustenreiz oder eine kurzfristig reduzierte Lungenfunktion nach Belastung. Diese Reaktionen halten meist nicht lange an, können bei regelmäßigem Wintertraining jedoch trainingsrelevant werden – insbesondere bei Athletinnen und Athleten mit hoher Trainingsfrequenz oder bekannter
Bereits Temperaturen um den Gefrierpunkt können zu einer erhöhten Reizung der Bronchialschleimhaut führen, insbesondere bei hoher Ventilation. Wenn kühle Luft direkt in die Lunge strömt, ziehen sich die Blutgefäße zusammen.Typische begleitende Effekte sind eine vorübergehende bronchiale Verengung, Hustenreiz oder eine kurzfristig reduzierte Lungenfunktion nach Belastung. Diese Reaktionen halten meist nicht lange an, können bei regelmäßigem Wintertraining jedoch trainingsrelevant werden – insbesondere bei Athletinnen und Athleten mit hoher Trainingsfrequenz oder bekannter
Bereits Temperaturen um den Gefrierpunkt können zu einer erhöhten Reizung der Bronchialschleimhaut führen, insbesondere bei hoher Ventilation. Wenn kühle Luft direkt in die Lunge strömt, ziehen sich die Blutgefäße zusammen.Typische begleitende Effekte sind eine vorübergehende bronchiale Verengung, Hustenreiz oder eine kurzfristig reduzierte Lungenfunktion nach Belastung. Diese Reaktionen halten meist nicht lange an, können bei regelmäßigem Wintertraining jedoch trainingsrelevant werden – insbesondere bei Athletinnen und Athleten mit hoher Trainingsfrequenz oder bekannter
Mit triathlon+ weiterlesen
Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.
Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
triathlon hat seine Leserinnen und Leser gefragt, wer den Ironman Hawaii gewinnt. Das Zwischenergebnis: Viele aus der Community trauen Laura Philipp den ganz großen Coup zu.
Die einzige deutsche Podium bei der Xterra-WM geht auf das Konto einer Agegrouperin: Johanna Schmitt gewinnt erneut ihre Altersklasse. Bei den Profis triumphieren Sullivan Middaugh und Alizée Patiès.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.