Starke Auftritte des deutschen Nachwuchses bei den World Triathlon Championship Finals in Pontevedra: Carlotta Bülck und Ava Martha Brambier belegten bei den Juniorinnen die Plätze sechs und sieben, Christian Ache wurde im Rennen der Junioren Siebter. Zu den Medaillen fehlte jeweils nicht viel.
Die deutschen Nachwuchsathletinnen und -athleten haben bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Rahmen der World Triathlon Championship Finals in Pontevedra gleich drei Top-Ten-Platzierungen gefeiert. Im Rennen der Juniorinnen über die Sprintdistanz bestimmten Carlotta Bülck und Ava Martha Brambier lange Zeit in aussichtsreicher Position das Geschehen mit. Auf dem Rad und beim abschließenden Fünf-Kilometer-Lauf gehörten beide einer Verfolgergruppe an, die den Rückstand auf die früh enteilte Fanny Szalai allerdings nicht mehr entscheidend verkürzen konnte.
Die favorisierte Ungarin ließ sich den Weltmeistertitel nicht mehr nehmen und gewann nach 59:21 Minuten. Dahinter gingen Silber und Bronze an die Schweiz: Anouk Danna wurde in 59:58 Minuten Zweite, Kimey Casanova erreichte nach 1:00:39 Stunden Rang drei. Bülck überquerte die Ziellinie nach 1:01:06 Stunden auf Platz sechs. Nur acht Sekunden später folgte Brambier als Siebte. Pech hatte dagegen Jara Banka. Die dritte deutsche Starterin wurde auf der Radstrecke durch einen Sturz zurückgeworfen. Sie kämpfte sich anschließend zurück und beendete das Rennen nach 1:03:05 Stunden auf Platz 25.
Ache fehlen nur 17 Sekunden zur Medaille
Auch im Rennen der Junioren mischte die Deutsche Triathlon Union lange im Kampf um die vorderen Plätze mit. Christian Ache belegte am Ende Rang sieben und verpasste eine WM-Medaille lediglich um 17 Sekunden. Der Hesse behauptete sich auf der Radstrecke in der großen Spitzengruppe und wechselte mit allen Chancen auf eine Top-Platzierung in den abschließenden Lauf. Dort hielt Ache zunächst den Anschluss an die Spitze.
„Nach der ersten Laufrunde habe ich mich noch ganz gut gefühlt. Auf der zweiten Runde haben die anderen dann am Berg gut Druck gemacht, da konnte ich leider nicht mehr ganz folgen“, sagte Ache. Den Weltmeistertitel sicherte sich der Schweizer Thibault Rivier in 54:05 Minuten. Nur zwei Sekunden dahinter kam der Portugiese Dinis Ferreira als Zweiter ins Ziel. Bronze ging an den Österreicher Jelle Kaindl in 54:17 Minuten. Ache benötigte für die 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen 54:34 Minuten. Damit fehlten ihm 17 Sekunden zu Bronze. Henry Haag erreichte das Ziel nach 55:02 Minuten auf Rang 17. Jaron Kollmeier belegte in 55:26 Minuten Platz 21.