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Chiemsee Triathlon meldet sich zurück

Veranstalter

Zwei Jahre Pause sind genug: 2022 soll der Chiemsee Triathlon wieder im Rennkalender erscheinen. Der Klassiker, der 2012 zum ersten Mal ausgetragen wurde, ist 2020 und 2021 aufgrund der Coronapandemie abgesagt worden und will sich am 25. Juni dieses Jahres mit neuem Team und neuem Konzept zurückmelden.

Unterstützung durch Björn Steinmetz

Dabei können die Organisatoren auf erfahrene Unterstützung durch die Agentur „The Third Time“ bauen. Geschäftsführer Björn Steinmetz hat bereits unter anderem das Kraichgau Triathlon Festival ins Leben gerufen – heute bekannt als Ironman 70.3 Kraichgau – und war vier Jahre lang Präsident des Baden-Württembergischen Triathlon-Verbandes sowie sieben Jahre lang Geschäftsführer bei Ironman Germany.

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Laufstrecke wird bei Sonnenuntergang absolviert

Das neue Konzept sieht vor, dass das Rennen mit operativer Unterstützung des bisherigen Veranstalters Sven Hindl in diesem Jahr als Samstagabend-Event ausgetragen werden soll. Der Start erfolgt am Nachmittag, wobei die Laufstrecke bei Sonnenuntergang absolviert und für eine spezielle Atmosphäre sorgen wird. Die Athleten haben dabei die Wahl, ob sie sich für eine Kurzdistanz über 1.500 Meter Schwimmen, 42 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen anmelden oder über die Mitteldistanz (zwei Kilometer Schwimmen, 84 Kilometer Radfahren, 21 Kilometer Laufen) an den Start gehen. Die Anmeldung soll am 20. Januar öffnen, Agegrouper dabei im Vordergrund stehen.

„Eines der schönsten Rennen Deutschlands.“

„Der Chiemsee Triathlon  ist für mich, nicht nur aus Veranstaltersicht, sondern auch aus Sicht eines selbst aktiven Sportlers, eines der schönsten Rennen Deutschlands“, sagt Björn Steinmetz. Ich freue mich, das Rennen mit Sven Hindl wieder in den Rennkalender zu bringen und neu aufblühen zu lassen.“

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7 Kommentare

    • Das stimmt.
      Der Umgang mit der Situation war echt nicht schön.
      Kommentare auf FB wurden gelöscht, auf Emails nicht reagiert und nur eine Aufstellung der für den Veranstalter schöngerechneten Kosten präsentiert.
      Ich hoffe, dass sich daran viele erinnern und solche Veranstaltungen zweimal hinterfragen.

  1. Ein Rennen, dass es erst seit 2012 gibt und bis heute schon 2x abgesagt worden ist, ist für mich alles andere als ein „Klassiker“. Da muss das Rennen in meinen Augen schon noch einige Jahre, eher 1-2 Jahrzehnte drauflegen, damit es vielleicht auch mal zum Klassiker wird.

  2. Leider muss ich meinen Vorrednern recht geben: Die Abwicklung in 2020 war mehr als …
    Mit einer „transparenten“ Rechnung aufzeigen, dass man nach Rückerstattung von ~50 EUR am Ende ~180 EUR in den Sand gesetzt hat, führte nicht wirklich dazu, dass man ein positives Bild von der Veranstaltung bekommen hat.
    Andere Veranstalter waren da wesentlich besser aufgestellt ggü. der Teilnehmer mit Rückerstattung / Verschiebung auf das nächste Jahr. Selbst Ironman hat noch eingelenkt und ihre Policy dahingehend verbessert.
    Natürlich war das für alle ein unplanbares Jahr und alle haben sich was besseres vorgestellt. Aber wie man bei einer andere KULT-Veranstatlung gesehen hat, gab es durchaus sinnvolle Wege, die Teilnehmer auf freiwilliger Basis dazu ermuntern, auf (tlw.) Rückzahlung zu verzichten, um die Veranstaltung auch im nächsten Jahr weiterhin zu haben.
    Auch wenn es ideal liegt aufgrund der Nähe, aber dann verzichte ich doch lieber und suche mir was anderes.

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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