Samstag, 28. Januar 2023
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SzeneDer Ticker vom Wochenende: Weltweite Raceaction auf der Mittel- und Langdistanz

Der Ticker vom Wochenende: Weltweite Raceaction auf der Mittel- und Langdistanz

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Getty Images for IRONMAN Versöhnlicher Saisonabschluss: Sam Long gewinnt den Ironman 70.3 Indian Wells.

Sam Long und Paula Findlay triumphieren beim Ironman 70.3 Indian Wells

Nachdem die Saison für Sam Long langdistanztechnisch eher durchwachsen verlief, konnte der US-Amerikaner das Jahr mit einem Sieg beim Ironman 70.3 Indian Wells abschließen. In 3:43:34 Stunden setzte er sich vor dem Kanadier Jackson Laundry (3:44:22 Stunden) und dem Belgier Bart Aernouts (3:45:08 Stunden) durch. Lionel Sanders verpasste das Podium um nur acht Sekunden und lief mit 1:11:02 Stunden den schnellsten Halbmarathon des Tages.

Bei den Frauen machten es die Kanadierinnen Paula Findlay und Tamara Jewett bis zum Schluss spannend. Findlay lief nach 4:06:10 Stunden schließlich als Erste ins Ziel, Jewett konnte sie trotz schnellster Laufzeit (1:14:05 Stunden) nicht mehr einholen und folgte nach 4:06:57 Stunden. Platz drei ging an die US-Amerikanerin Danielle Lewis (4:11:29 Stunden).

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Hier geht es zu den Ergebnissen.

Heimsiege für Max Neumann und Sarah Crowley beim Ironman Western Australia

Das Podium der Männer bestand beim Ironman Western Australia ausnahmslos aus Australiern. Mit einem komfortablen Vorsprung sicherte sich Max Neumann nach 7:45:22 Stunden den obersten Podestplatz. Die Plätze zwei und drei gingen an Steven McKenna (7:50:49 Stunden) und Matt Burton (7:56:09 Stunden).

Bei den Frauen stand mit Sarah Crowley ebenfalls eine Australierin ganz oben auf dem Treppchen. Sie sicherte sich den Sieg in 8:46:10 Stunden. Zur Komplettierung des Podiums machten die Niederländerinnen Els Visser und Lotte Wilms gemeinsame Sache und machten mit 8:50:49 Stunden und 8:52:53 Stunden die Plätze zwei und drei klar.

Hier geht es zu den Ergebnissen.

Vincent Luis und Angelica Olmo gewinnen in Daytona

Der Streckenverlauf des Clash Daytona ist ziemlich stumpf, doch ebenso schnell. Dass es hier auf eine Laufentscheidung hinauslaufen würde, war absehbar. Über 1,6 Kilometer Schwimmen, 60 Kilometer auf dem Rad und 13,2 Kilometer in Laufschuhen hatten die Kurzdistanzler schließlich die Nase vorn.

Bei den Männern war es Vincent Luis (FRA), der nach 2:23:47 Stunden das Zielbanner als Erster in den Händen hielt. Der Portugiese Joao Pereira konnte ihn zwar nicht mehr einholen, sich jedoch den zweiten Platz sichern (2:24:11 Stunden). Platz drei ging an den als starken Läufer bekannten US-Amerikaner Jason West (2:24:57 Stunden). Jonas Schomburg wurde mit 2:27:59 Stunden Siebter.

Im Rennen der Frauen ging der Sieg nach 2:40:10 Stunden an die Italienerin Angelica Olmo. Sie setzte sich vor der Spanierin Sara Perez Sala (2:40:38 Stunden) und Julie Derron (2:41:54 Stunden) aus der Schweiz durch.

Hier entlang zu den Ergebnissen.

Siege für Lopes und Oliveira bei der Challenge Florianópolis

Bei der Challenge Florianópolis blieben die brasilianischen Triathletinnen und Triathleten nahezu unter sich. Mit nur sieben männlichen und sechs weiblichen Profis waren die Startfelder überschaubar. Bei den Männern gewann Andre Lopes die Mitteldistanz in 3:53:53 Stunden vor seinen Landsmännern Gabriel Klein (4:05:23 Stunden) und Luis Henrique Ohde (4:06:43 Stunden). Bei den Frauen lief Pamella Oliveira (BRA) nach 4:27:28 Stunden mit deutlichem Vorsprung als Erste ins Ziel. Die US-Amerikanerin Rachel Olson wurde Zweite (4:38:05 Stunden) vor Bruna Stolf (4:43:55 Stunden), ebenfalls aus Brasilien.

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und freut sich auf die erste Langdistanz.
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4 Kommentare

  1. Sanders ist mit Aernouts zusammen in T2 gekommen, hat da aber länger gebraucht… und konnte ihn dann nicht mehr einholen, ist ja auch nur 2 Sekunden schneller gelaufen. Außerdem hatte er beim Schwimmen wohl eine Panikattacke und hat erstmal Wasser getreten.
    Hervorheben sollte man nochmal extra den 2ten Platz von Jackson Laundry, nachdem er am Freitag schon 8ter in Daytona geworden ist. Kurze Regenerationszeit (und ein Trip von Florida nach Kalifornien ist ja auch nicht so ohne).

    Beim Ironman Western Australia findet sich noch ein Tippfehler (Australin).

    Der Stream aus Daytona war ganz gut, allerdings ist es natürlich auch einfacher von so einer Rennstrecke mit stationären Kameras zu berichten.
    Schomburg hat sich kurz vor Schluss noch auf Platz 6 vorgearbeitet, wurde dann aber nochmal im Zielsprint gekontert. Ansonsten hat er sich vor allem in T1 und T2 in Szene gesetzt, um Boni abzugreifen 😉 Letztere kann man jetzt sehen wie man will (vor allem als Purist), aber es macht eine stundenlange Übertragung noch irgendwie attraktiver, wenn zwischen drin so Extras passieren (schnellste erste Schwimm- / Radrunde usw.).

    Achja, noch eine Frage an die Regelkundigen… so wie Starky in Daytona sein Rad abgestellt hat, gibt es dafür wirklich keine Strafe? Ich meine, er versaut einem anderen Kollegen den Wechsel, weil sein Rad völlig quer über dessen Wechselplatz hängt. Keine Absicht, aber trotzdem ziemlich mies. Haben sicher viele im Agegroupbereich auch schon erlebt (mich eingeschlossen).

  2. Und der Betroffene war ausgerechnet die Nr 60 Joao Pereira, der fast noch Vincent Luis eingeholt hätte……
    Zu Sanders: Er lief die allermeiste Zeit Seite an Seite mit Aernouts . Der Belgier löste sich von ihm erst kurz vor dem Ziel.

  3. Vincent Luis war in Daytona sehr stark gewesen. Ich bin gespannt, ob er ab 2024 auch auf der Langdistanz performen wird oder ob sein doch sehr muskulärer Körper ihm da im Weg sein wird.

    Ich habe mich auch sehr für Sam Long gefreut, nachdem es zuletzt nicht gut für ihn gelaufen ist und Paula Findlay erinnert mich mit ihren Performances immer an Angert. Alle drei Disziplinen gut bis sehr gut. Nichts herausragend, aber im Gesamtpaket immer ganz weit vorne. Nur das die Konkurrenz für Angert bei den Männern gleichwohl höher ist als für Findlay bei den Damen.

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