Es gibt wenige Frauen, die so gut wissen, wie es sich anfühlt, auf Hawaii Weltmeisterin zu werden, wie Natascha Badmann und Daniela Ryf. Legenden im Doppelinterview.
Frank Wechsel / spomedis Natascha Badmann und Daniela Ryf (rechts) – zwei Ikonen des Triathlons.
Natascha Badmann (58) und Daniela Ryf (38) sind Hawaii-Legenden. Beide haben zu ihrer Zeit den Sport über Jahre bestimmt und insgesamt elf Ironman-WM-Titel abgeräumt. Vor 20 Jahren siegte Badmann zum sechsten und letzten Mal auf Big Island, und vor zehn Jahren holte Ryf ihre erste grüne Krone auf dem Alii Drive. Wir haben die Schweizerinnen zum Interview gebeten, um in Erinnerungen zu schwelgen. An Hawaii im Laufe der Zeit, an die Leiden und die Lust daran und an das, was es brauchte, um nach einem WM-Rennen mit sich im Reinen zu sein.
- Anzeige -
Stellt euch vor, ihr seid auf dem Rückweg vom Energy Lab. Ihr lauft die Palani Road runter, dann noch ein Stück über den Kuakini Highway. Rechts runter zum Alii Drive und endlich dürft ihr Richtung Ziel abbiegen. Wie fühlt sich das an?
NB: Noch immer, als wenn es gestern gewesen wäre. Nach Gänsehaut und totalem Glück. Das schönste Gefühl, das es überhaupt gibt.
DR: Ja, absolut. Aber ein bisschen Erleichterung ist auch dabei. Denn es ist schon immer wieder ein harter Tag. Ob man gut dran ist oder nicht. Von daher ist es emotional die intensivste Strecke. Ich weiß noch gut, dass bei meinem ersten Sieg Jim Felt (Danielas Bike-Sponsor, Anm. d. Red.) dort stand und mich mit ganz vielen anderen empfangen hat. Und wenn du das erste Mal dieses Gefühl mit Leuten teilen kannst, die mit dir gearbeitet haben, ist das unglaublich. Es ist der Moment, in dem du realisierst: Jetzt habe ich es geschafft.
Bei euren ersten Hawaii-Rennen seid ihr jeweils auf dem zweiten Platz gelandet. Wie war das für euch?
Frank Wechsel / spomedis Mit ihrem Bike „Cheetah“ über den Highway zu ballern, trieb Natascha Badmann stets ein Lächeln ins Gesicht. 18-mal zwischen 1996 bis 2016.
NB: Als ich 1996 das erste Mal auf Hawaii gelandet bin, war das für mich ein Wow-Erlebnis. Das Ganze war unglaublich faszinierend. Und obwohl es anders war, habe ich es gleich von Anfang an gemocht. DR: Ich kam 2014 mit meinem Coach Brett (Sutton) an. Er wollte möglichst spät anreisen, damit ich den ganzen Zirkus nicht miterlebe und mir nicht noch komische Sachen in den Sinn kommen. Ich wusste gerade,
NB: Als ich 1996 das erste Mal auf Hawaii gelandet bin, war das für mich ein Wow-Erlebnis. Das Ganze war unglaublich faszinierend. Und obwohl es anders war, habe ich es gleich von Anfang an gemocht. DR: Ich kam 2014 mit meinem Coach Brett (Sutton) an. Er wollte möglichst spät anreisen, damit ich den ganzen Zirkus nicht miterlebe und mir nicht noch komische Sachen in den Sinn kommen. Ich wusste gerade,
NB: Als ich 1996 das erste Mal auf Hawaii gelandet bin, war das für mich ein Wow-Erlebnis. Das Ganze war unglaublich faszinierend. Und obwohl es anders war, habe ich es gleich von Anfang an gemocht. DR: Ich kam 2014 mit meinem Coach Brett (Sutton) an. Er wollte möglichst spät anreisen, damit ich den ganzen Zirkus nicht miterlebe und mir nicht noch komische Sachen in den Sinn kommen. Ich wusste gerade,
Mit triathlon+ weiterlesen
Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.
Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.
Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.
Normann Stadler wagt und gewinnt auf Hawaii, Peter Reid reicht seinen Ex-Rivalen Wasser, Michellie Jones fährt in Barbie-Rosa zum Titel, und eine Ordensschwester finisht 57 Sekunden vor Zielschluss: Das stand im großen Hawaii-Sonderheft der triathlon vom November 2006. Eine neue Ausgabe unserer Retro-Serie – 20 Jahre später mit einem Schmunzeln im Gesicht und dem Wissen von heute.
Ein Hawaii-Orakel mit erstaunlicher Trefferquote, 310.000 Zuschauer in Hamburg, ein Junioren-Weltmeister namens Alistair Brownlee und ein Xterra-Champion, der sich am liebsten in den Wald gesetzt und geheult hätte – sein Name: Sebastian Kienle. Das war die Ausgabe 50 der triathlon. Eine neue Ausgabe unserer Retro-Serie – 20 Jahre später mit einem Schmunzeln im Gesicht und dem Wissen von heute.
Sam Laidlow musste die Ironman-WM auf Hawaii mit Durchblutungsproblemen im linken Bein aufgeben. Der Franzose leidet an einer seltenen Gefäßerkrankung, die auch Fenella Langridge ausgebremst hat. Und auch Justus Nieschlag kämpfte mit ähnlichen Beschwerden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.