Der Ironman Frankfurt hatte trotz verkürzter Strecke einiges an Dramatik zu bieten. Ein Hawaii-Medaillengewinner musste um seine Quali kämpfen, Norweger dominierten und die Hitze war ein Thema. Die 5 Takeaways zum Rennen.
1Andere Prioritäten
Die Bilder waren aussagekräftig: Athletinnen und Athleten, die bei jeder Gelegenheit versucht haben, sich abzukühlen. Im Schatten, mit Wasser, in der Eistonne. Der Ironman Frankfurt war eine Hitzeschlacht – die nicht jeder Teilnehmer gewinnen konnte. Eine offizielle DNF-Quote gibt es zwar (noch) nicht, aus den Eindrücken vor Ort und der Berichterstattung ergibt sich aber die Vermutung, dass sie wohl höher liegen dürfte als in den vergangenen Jahren. Obwohl der Veranstalter auf die Vorhersagen reagiert und sowohl die Rad- als auch die Laufstrecke im Vorfeld verkürzt hat. Wenn die Hitze nicht nur über die Sonnenstrahlen von oben kommt, sondern auch von unten über die Abstrahlung auf dem heißen Asphalt, werden die Bedingungen extrem. Die Entscheidung Ironmans, aus 226 Kilometern am Ende rund 150 zu machen, kam nicht bei jedem gut an. Nach dem Rennen muss man allerdings festhalten: Die Entscheidung ist vertretbar. Und man fragt sich fast unweigerlich: Wie wäre das Rennen über die volle Distanz ausgegangen? Ironman hat im Sinne der Gesundheit gehandelt – von Athleten, Helfern und Zuschauern.
2Rowing for gold