NEU! triathlon-News Ausgabe vom 8. Oktober, 19:01 Uhr · 0:49 Min · Kurzfassung

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Lionel Sanders verzichtet auf Ironman-70.3-WM in Nizza

Die Ironman-70.3-WM findet ohne Lionel Sanders statt. Trotz seiner vielversprechenden Rückkehr ins Wettkampfgeschehen will der Kanadier auf einen langfristigen Formaufbau setzen.

Peter Jacob / spomedis Lionel Sanders ist zurück im Renngeschehen – allerdings nicht bei der Ironman-70.3-WM.

Nach seiner längeren verletzungsbedingten Pause war Lionel Sanders erst am vergangenen Wochenende ins Renngeschehen zurückgekehrt. Beim Ironman 70.3 Northern California belegte er Rang vier. Ein vielversprechendes Ergebnis, jedoch für Sanders kein Anlass, als Nächstes auch die Ironman-70.3-WM anzugehen. Vielmehr will der Publikumsliebling seinem Körper ausreichend Zeit geben, um wieder die nötige Belastbarkeit zu entwickeln. Sein nächstes Rennen plant der Kanadier stattdessen am 20. September beim Ironman 70.3 Cozumel.

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Qualifiziert für die Ironman-70.3-WM hatte sich Sanders bereits im Dezember 2025 mit einem zweiten Platz in Indian Wells. Auch 2026 begann hoffnungsvoll mit einem Sieg im März beim Ironman 70.3 Dallas. Laut PTO-Statistik war es sein 31. Triumph bei einem Ironman 70.3. Einen Monat später erlebte Sanders allerdings eine herbe Enttäuschung. Beim Ironman Texas wurde er nur 45., womit er auch die Hawaii-Qualifikation verpasste. Welche Schlüsse er aus dem Rennen gezogen hat und warum er meint, dass sein bestes Rennen noch vor ihm liegt, erklärte der Triathlet bei uns im tri-mag-Interview.

Fokus auf 2027

Wie Sanders laut Triathlon Magazine Canada sagte, fühle sich die Rückkehr wie ein Neustart an. Zwar könne er auf seine langjährige Erfahrung und den entsprechenden Trainingseffekt zurückgreifen, die Widerstandsfähigkeit seines Körpers müsse jedoch erst wieder aufgebaut werden. Ein zu schneller Anstieg der Belastung berge aus seiner Sicht ein zu großes Risiko für den nächsten Rückschlag.

Nach einer lockeren Regenerationswoche soll nun ein dreiwöchiger Trainingsblock folgen, ehe sich der 38-Jährige mit einer Taperwoche auf den Wettkampf in Cozumel vorbereitet. Darüber hinaus hofft der Kanadier auf weitere Starts in dieser Saison. Der Fokus liegt aber bereits auf 2027. Gemeinsam mit seinem Trainer Mikal Iden will Sanders die kommenden Monate nutzen, um wieder dauerhaft belastbar zu werden und dann eine komplette Saison auf höchstem Niveau bestreiten zu können.

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Peter Jacob
Peter Jacob
Abitur, Studium der Sportwissenschaft und Volontariat bei dpa änderten nichts daran, dass Peter eines blieb: Ausdauersportler mit Leidenschaft. Auch wenn der Hamburger heute öfter die Laufschuhe schnürt, sind die Stärken des ehemaligen Leistungsschwimmers klar verteilt. Man munkelt, die Sportart Swimrun sei nur für ihn erfunden worden.

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