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Aufholjagd beim Rennen des Jahres:
Paula Findlay gewinnt PTO Championship in Daytona, Haug und Philipp auf dem Podium

Nach einem spannenden Rennen sichert sich Paula Findlay bei der PTO Championship den Sieg. Anne Haug läuft nach einer Aufholjagd auf Platz zwei, Laura Philipp macht das Podium komplett.

Um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) fiel zunächst für die Athletinnen der Startschuss für das Rennen des Jahres. Die äußeren Bedingungen hätten besser kaum sein können: 13 Grad Lufttemperatur kurz vor Rennbeginn, windstill, kein Niederschlag. Mit offiziell 19,4 Grad Wassertemperatur wurde die erste Disziplin im Neoprenanzug absolviert. Beim ersten Landgang ging erwartungsgemäß Lucy Hall in Führung, kann sich leicht absetzen. Nach gut 24 Minuten kam die Britin schließlich als Erste aus dem Lake Lloyd. Anne Haug lag nach der ersten Disziplin auf Position 13 und stieg mit 1:38 Minuten Rückstand gemeinsam mit Carolin Lehrieder aufs Rad. Laura Philipp erwischte derweil kein gutes Schwimmen und musste einen Rückstand von 2:38 Minuten in Kauf nehmen.

Deutsche Aufholjagd beginnt auf dem Rad

Auf dem Rad konnte sie jedoch zügig aufholen und nach acht Runden bereits auf Rang 16 vorfahren. Anne Haug befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Position zwölf. In der Spitze kam es zu einigen Führungswechseln. Zunächst überholte Paula Findlay die Führende Lucy Hall, während auch Lisa Nordén in Lauerstellung ging. Nach knapp 45 Kilometern übernahm die Schwedin schließlich die Führung. Haug und Philipp arbeiteten sich stetig weiter nach vorne in die Top 10. Carolin Lehrieder musste das Rennen nach etwa 50 Kilometern auf dem Rad vorzeitig beenden, während Kristin Liepold, die vierte deutsche Athletin, abgeschlagen auf dem drittletzten Platz lag. Somit waren es aus deutscher Sicht nur noch Anne Haug und Laura Philipp, die ernsthaft ins Renngeschehen eingreifen konnten – und das auch taten. Lisa Nordén konnte ihre Führung auf dem Rad bis zur T2 behaupten. Ihr Coach Philipp Seipp zeigte sich damit sehr zufrieden, ließ jedoch durchblicken, dass Nordén seit einiger Zeit von Wadenproblemen geplagt werde und ein Finish daher alles andere als selbstverständlich sei. In der zweiten Wechselzone spielten sich schließlich dramatische Szenen ab. Während Paula Findlay nach einem schnellen Wechsel und einer Radzeit von 1:51:13 Stunden als Erste auf die Laufstrecke ging, musste Anne Haug auf Platz sieben liegend mit einer Zeitstrafe von zwei Minuten ins Penalty Zelt. Ihr Rückstand wuchs damit auf gut sechs Minuten an. Kimberley Morrison, Lucy Hall, Pamela Oliveira und Fenella Langridge waren weitere Athletinnen die an der Spitze die T2 verließen. Laura Philipp ging als Achte auf die Laufstrecke. Lisa Nordén wurde nicht nur von den Athletinnen, sondern auch von ihrer Verletzung eingeholt und stieg aus. Laura Philipp ließ eine Athletin nach der anderen hinter sich und arbeitete sich bis auf Position zwei vor.

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Die Aufholjagd der Anne Haug

Schließlich begann Anne Haug ihre Aufholjagd. Sichtlich wütend stellte sie ihre Laufstärke unter Beweis und ließ die Konkurrenz nach und nach hinter sich. In beeindruckender Manier pflügte sie sich durch das Feld der Athletinnen. Zu Beginn der dritten von vier Laufrunden, rund zehn Kilometer vor dem Ziel, holte sie schließlich auch Laura Philipp ein und verwies diese schließlich auf Rang drei. Paula Findlay hielt ihren Vorsprung bei komfortablen vier Minuten. Haugs Tempo lag in der dritten Disziplin stets bei rund 3:30 min/km. Ihren Rückstand konnte sie damit immer mehr verringern. Paula Findlay konnte sie allerdings nicht mehr einholen. Diese wiederholte ihre Vorjahressieg bei der Challenge Daytona und lief nach 3:24:55 Stunden als Erste ins Ziel. Anne Haug folgte 2:36 Minuten später mit einer Endzeit von 3:27:32 Stunden. Ihr Laufsplit betrug 1:05:01 – erwartungsgemäß schneller als alle anderen Athletinnen. Laura Philipp konnte sich einen Vorsprung von gut einer Minute auf Holly Lawrence erarbeiten und komplettierte das Podium nach 3:30:00 Stunden. Die Plätze vier und fünf gingen an Holly Lawrence (3:31:09 Stunden) und die Australierin Amelia Watkinson (3:31:50 Stunden).

Kristin Liepold kommt als 39. nach 3:57:24 Stunden ins Ziel.

Die Splits der Top 10 in der Übersicht

PlatzierungNameNationGesamtzeit2 km Swim80 km Bike18 km Run
1Paula FindlayCAN3:24:5525:001:51:131:06:26
2Anne HaugGER3:27:3225:541:54:261:05:01
3Laura PhilippGER3:30:0026:541:53:121:07:24
4Holly LawrenceGBR3:31:0924:581:55:391:08:27
5Amelia WatkinsonAUS3:31:5025:571:55:061:08:39
6Skye MoenchUSA3:32:3026:031:54:181:09:44
7Fenella LangridgeGBR3:33:4024:541:55:171:11:11
8Sara SvenskSWE3:35:0026:521:54:101:11:06
9Elisabetta CurridoriITA3:35:0727:421:56:321:08:18
10Nicola SpririgSUI3:35:1124:581:59:371:08:23
39Kristin LiepoldGER3:58:2135:212:08:241:09:20
6. Dezember | Daytona, Florida

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