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Vorzeitiges Ende für Sam Long
Svenja Thoes wird Zweite beim Alpe d’Huez Triathlon

In einem gut gefüllten Rennkalender konnte Svenja Thoes einen weiteren Erfolg verbuchen. Nach ihrem Sieg beim Ironman France wurde sie Zweite beim Alpe d’Huez Triathlon.

2022 Getty Images Svenja Thoes hat ein Händchen für anspruchsvolle Rennen: Beim Alpe d’Huez Triathlon belegt sie den zweiten Platz (Archivbild).

Die Rennen, vor denen andere Athletinnen und Athleten mitunter zurückschrecken, scheinen Svenja Thoes förmlich anzuziehen: je anspruchsvoller die Strecke, desto besser. Viele Höhenmeter spielen der 31-Jährigen in die Karten. Nach ihrem Sieg beim Ironman France Ende Juni hat sie dies ein weiteres Mal beim Alpe d’Huez Triathlon bewiesen. Dieser ist hinsichtlich der zu absolvierenden Strecken eine Mischung aus Mittel- und Langdistanz.

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Nach 2,2 Kilometern im Lac du Verney geht es auf 118 Radkilometer, die es in sich haben. Insgesamt 3.200 Höhenmeter müssen überwunden werden, inklusive des Anstiegs nach Alpe d’Huez, einem Traumziel vieler Radsportfans. Auf dem Gipfel befindet sich in 1.850 Metern Höhe die zweite Wechselzone. Der abschließende Lauf über 20 Kilometer, aufgeteilt auf drei Runden, hält weitere 340 Höhenmeter bereit.

Svenja Thoes war nach 6:43:39 Stunden im Ziel und musste sich nur der Chilenin Barbara Riveros geschlagen geben, die sich in 6:35:00 Stunden den Sieg sicherte. Dritte wurde die Belgierin Alexandra Tondeur (6:55:08 Stunden).

Chevalier dominiert, DNF für Long

Bei den Männern zeigte der Franzose Leon Chevalier eine beeindruckende Vorstellung und gewann dominant in 5:41:13 Stunden. Sein Landsmann Simon Viain sicherte sich Platz zwei (5:59:11 Stunden), während der Spanier Albert Moreno Molins nach 6:01:37 Stunden das Podium komplettierte.

Mit Spannung erwartet wurde zuvor der Start von Sam Long, der das Rennen als weiteren Zwischenstopp auf seiner Europa-Tour nutzen wollte. Der Ausflug war nicht von Erfolg gekrönt. Zunächst kassierte er eine fünfminütige Zeitstrafe, da er nach dem Schwimmen den Neoprenanzug nicht ordnungsgemäß verstaut hatte. Schließlich musste der US-Amerikaner nach seiner Ankunft in T2 vorzeitig aussteigen. Ob es am Equipment gelegen hat? Da Longs Zeitfahrmaschine zuvor als Ausstellungsstück der Fahrradmesse “Eurobike” diente, gab es keine Gelegenheit mehr zur Anpassung des Set-ups. Long fuhr also mit nur einem großen Kettenblatt, was für den finalen Anstieg etwas zu viel des Guten gewesen sein dürfte.

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