Überraschungssieger Michele Bortolamedi, starke deutsche Athleten und Laura Philipps gelungenes Comeback: die fünf Takeaways vom Ironman 70.3 Aix-en-Provence.

1Laura Philipp mit starkem Saisondebüt
Der Saisonauftakt von Laura Philipp darf definitiv als gelungen bezeichnet werden. Mit Platz drei sicherte sich die Ironman-Weltmeisterin von 2024 direkt die Qualifikation für die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza – und das nach alles andere als idealen Wochen. Erst vor Kurzem musste Philipp mehrere Tage im Krankenhaus verbringen, nachdem eine Reizung der Bauchspeicheldrüse vermutet worden war. Entsprechend groß war die Unsicherheit vor ihrem ersten Rennen der Saison.
Doch die 39-Jährige zeigte eindrucksvoll, dass der Rückschlag sie zumindest läuferisch kaum aus der Bahn geworfen hat. Mit dem schnellsten Halbmarathon des Tages in 1:18:39 Stunden demonstrierte Philipp einmal mehr ihre enorme Klasse auf der Laufstrecke. Trotzdem offenbarte das Rennen auch, dass ein Schritt zur Radstärke fehlte.
Ob es die kalten Bedingungen, der aktuelle Saisonzeitpunkt oder der Krankenhausaufenthalt waren: Angesichts ihrer bekannten Radstärke hätte man vielleicht etwas mehr Dominanz erwarten können. Die fünftschnellste Radzeit war solide, aber noch nicht auf dem Niveau, das notwendig sein dürfte, um Projekte wie eine mögliche Sub-8 in Roth oder den Titelgewinn auf Hawaii anzugehen. Dafür müssen Schwimmen und Radfahren im Saisonverlauf noch einmal einen Schritt nach vorn machen. Allerdings sollte man nicht vergessen: Es ist das erste Rennen gewesen und Philipp kommt aus einer schwierigen Phase. Unter diesen Umständen ist der dritte Platz in Aix-en-Provence primär ein Zeichen dafür, dass der Weg zurück stimmt.
2(K)eine Überraschung

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