Montag, 5. Dezember 2022
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SzeneTriathlon Ingolstadt verlegt Finish erstmals in die City

Triathlon Ingolstadt verlegt Finish erstmals in die City

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Christoph Raithel

Am 1. Dezember öffnet die Anmeldung für den Triathlon Ingolstadt. Und die Organisatoren haben sich für die Ausgabe am 21. Mai 2023 etwas Besonderes ausgedacht: Der Zieleinlauf wird erstmals in der Historie des Rennens in der Innenstadt auf dem Paradeplatz vor der Kulisse des Neuen Schloss’ stattfinden. Bevor die Athleten in den Genuss dieser Atmosphäre kommen, müssen sie eine der drei Strecken über die Mitteldistanz (1,9 – 80 – 20,2), die olympische Distanz (1,5 – 40 – 10,6) oder die Sprintdistanz (0,75 – 20 – 4,6) absolvieren. Ein Start ist als Einzelperson oder Staffel möglich. Beim erstmals ins Rahmenprogramm aufgenommenen Goals for Kids Run kann der Nachwuchs (Jahrgänge 2011 bis 2018) direkt vor dem Finish der Großen über 1.000 beziehungsweise 500 Meter Wettkampfluft schnuppern.

Startgebühren bleiben unverändert

In Zeiten steigender Energie- und Lebenshaltungskosten haben die Veranstalter eine gute Nachricht für die Sportler parat: Die Höhe der Anmeldegebühren bleibt konstant. “Wir haben uns entschlossen, trotz der allgemein steigenden Kosten die Startgebühren im Vergleich zu 2022 unverändert zu lassen“, betont Veranstaltungschef Gerhard Budy. Die Preise steigen in Abhängigkeit der Anmelderangfolge und beginnen bei 100 Euro (Sprintdistanz), 120 Euro (olympische Distanz) und 200 Euro (Mitteldistanz) für Einzelstarter. Staffeln zahlen 135, 180 und 240 Euro in der günstigsten Meldephase.

Nachhaltigkeitszertifikat für Triathlon Ingolstadt

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Wer beim Triathlon Ingolstadt startet, absolviert ein Rennen, das für sein Veranstaltungsmanagement offiziell nach der DIN ISO 20121 als nachhaltig zertifiziert ist. Vier strategische Ziele stehen dabei im Vordergrund: Die Veranstaltung soll sich zu einem kreislauffähigen Event entwickeln, wobei auf eine Reduktion der CO2-Emissionen geachtet wird, es soll ein fairer Umgang miteinander sichergestellt sein und die Wertschöpfung soll letztlich allen Beteiligten zugutekommen. Das erreichen die Organisatoren unter anderem, indem unnötige Produkte verbannt und der Startbeutel auf ein digitales Format umgestellt wurden. Im Verpflegungsbereich gibt es Äpfel aus der Region und Bio-Bananen. Die vielfach beliebten Wassermelonen wurden aufgrund der langen Lieferkette gestrichen. Im Zielbereich können sich die Athleten aus Mehrwegbechern erfrischen. Das spart Müll, der obendrein schon auf der Strecke mit Fangnetzen aktiv getrennt wird. Dabei setzt das Organisationsteam auf die Mitarbeit der Sportler, Helfer und Zuschauer.

Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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6 Kommentare

  1. 100 Euro für eine Sprintdistanz sind ja alles andere als günstig, da kann man bei anderen Rennen für weniger als die Häfte starten

  2. Ich bin Ironman. Seit 1991 Bayern Roth. Ich finde 100eur sind zu teuer. Wir haben mit 15 Mark begonnen. Später bis 25 für Jedermann bzw Sprint. Lang Mittel Kurz waren schon immer teuer. 30 bis 300 Mark. Heute ist eine Ironman WM Quali noch teurer. Ich glaube ab zirka 450eur und mehr. Verfluchte Kosten. Der Osten

  3. Dann organisiert doch einfach einen Trithlon mit >1000 Teilnehmern und bietet eure Sprintdistanz für 50€ an. Viel Spaß dabei.
    Die Veranstaltung in Ingolstadt ist eine der besten in Deutschland. Bin dabei🤘.

    • Jo 100€ sind mir auch zuviel deswegen starte ich lieber bei schönen kleinen Wettkämpfen die 40 bis 50€ kosten und von Triathlonvereinen veranstaltet werden und nicht dem Geldverdienen für Veranstalter dienen.

  4. Wir sind in Ingolstadt schon viele Jahre dabei. Klar sind die Startgebühren über die Jahre teurer geworden. Aber man muss auch bedenken, was alles teurer geworden ist, dafür muss man nur einmal zum nächsten Bäcker. Und man startet auch bei einer echt hochkarätigen Veranstaltung mit anspruchsvollem Teilnehmerfeld und nicht bei einem kleinen fast vereinsinternem regionalemn Triathlon (was auch was hat, keine Frage). Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, welche Art Veranstaltung er mag. Ich finde die Preise angemessen. Wenn Ironman oder Challenge im Boot als Veranstalter hätte, sähe die Preisstaffel sicherlich ganz anders aus. Und jedes Jahr gibt’s was Neues, irgendwelche Meisterschaften u. ä. und diesmal mit Ziel in der Stadt.

    • Ne Sprintdistanz kann man halt jedes WE machen, da sind 100eur einf zu viel. Die Mitteldistanzpreise lass’ ich mir noch eher eingehen…

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