Kaum sind die ersten Wettkämpfe geplant und der Formaufbau läuft, schleichen sich Fehler ein. Alle Jahre wieder. In einer Phase, die eigentlich das Fundament einer erfolgreichen Saison legen soll. Warum gerade jetzt so viel schiefgeht, welche typischen Fehler dahinterstecken und wie du sie vermeidest.

Nach einer Saison, die sich oft bis in den Herbst hineinzieht, ist der Winter für viele Triathleten der Neustart: strukturierter Trainingsbeginn, neue Ziele, neue Motivation. Egal ob Einsteiger oder erfahrener Altersklassenathlet – diese Phase fühlt sich oft kontrolliert an. Die Wettkämpfe sind noch weit weg, der Druck scheint gering, und genau darin liegt die Gefahr. Denn der Winter entscheidet darüber, ob dein Körper belastbar genug ist für das, was im Frühjahr und Sommer folgt.
Was diese Phase so tückisch macht: Fortschritte sind spürbar, aber noch nicht abgesichert. Die aerobe Leistungsfähigkeit verbessert sich relativ schnell, subjektiv fühlst du dich stabil, vielleicht sogar überraschend stark. Gleichzeitig passen sich Sehnen, Bänder und passive Strukturen deutlich langsamer an die Belastungen an. Diese Dysbalance ist der Nährboden für einige klassische Trainingsfehler.









