Sonntag, 8. Februar 2026

Die Winterfalle: Warum Triathleten jetzt ihre Saison ruinieren können

Kaum sind die ersten Wettkämpfe geplant und der Formaufbau läuft, schleichen sich Fehler ein. Alle Jahre wieder. In einer Phase, die eigentlich das Fundament einer erfolgreichen Saison legen soll. Warum gerade jetzt so viel schiefgeht, welche typischen Fehler dahinterstecken und wie du sie vermeidest.

Silke Insel / spomedis Eine Herausforderung in mehrfacher Hinsicht: Training im Winter. Mit dem richtigen Ansatz wird es nicht zur Stolperfalle.

Nach einer Saison, die sich oft bis in den Herbst hineinzieht, ist der Winter für viele Triathleten der Neustart: strukturierter Trainingsbeginn, neue Ziele, neue Motivation. Egal ob Einsteiger oder erfahrener Altersklassenathlet – diese Phase fühlt sich oft kontrolliert an. Die Wettkämpfe sind noch weit weg, der Druck scheint gering, und genau darin liegt die Gefahr. Denn der Winter entscheidet darüber, ob dein Körper belastbar genug ist für das, was im Frühjahr und Sommer folgt.

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Was diese Phase so tückisch macht: Fortschritte sind spürbar, aber noch nicht abgesichert. Die aerobe Leistungsfähigkeit verbessert sich relativ schnell, subjektiv fühlst du dich stabil, vielleicht sogar überraschend stark. Gleichzeitig passen sich Sehnen, Bänder und passive Strukturen deutlich langsamer an die Belastungen an. Diese Dysbalance ist der Nährboden für einige klassische Trainingsfehler.

Viel Motivation, begrenzte strukturelle Belastbarkeit

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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