NEU! triathlon-News Ausgabe vom 9. Oktober, 12:01 Uhr · 0:51 Min · Kurzfassung

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Post-Race-Blues nach der Langdistanz: Was hinter dem Loch steckt und was hilft

Post-Race-Blues nach der Langdistanz: Was aktuelle Studien über das emotionale Loch nach dem Rennen sagen und welche Strategien Sportpsychologen empfehlen.

Anna Bruder / spomedis Geschafft: Das Ziel ist für viele der Höhepunkt, doch danach folgt oft ein mentales Loch.

Wochenlange Vorbereitung, ein durchgeplantes Leben, ein Ziel, das alles überstrahlt, doch dann: Zieleinlauf, Medaille, Applaus. Und plötzlich Leere. Das Phänomen hat einen Namen, es hat eine Wissenschaft, und es trifft weit mehr Athleten, als man denkt.

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Der Moment nach dem Moment

Der Zieleinlauf in Roth, Frankfurt oder Hamburg ist ein Höhepunkt, auf den viele Athleten Monate, oft Jahre hingearbeitet haben. Die letzten Meter über den roten Teppich, die Umarmung mit der Familie, der Zieleinlauf-Schrei, die Medaille. Für einen Moment scheint sich alles zu vereinen: Anstrengung, Sinn, Freude.

Und dann kommt der Tag danach. Und der Tag nach dem Tag. Und irgendwann in der Woche darauf sitzt man auf der Couch, schaut auf den leeren Trainingskalender, spürt eine seltsame Leere und weiß nicht, warum. Der Körper regeneriert – aber der Kopf fühlt sich hohl an. Willkommen im Post-Race-Blues.

Was viele als persönliche Schwäche empfinden, ist ein weit verbreitetes und wissenschaftlich beschriebenes Phänomen. Und die aktuelle Forschung zeigt: Es lohnt sich, darüber zu reden.

Was das Phänomen ausmacht

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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