Unter BTS-Lösungen versteht man Flaschenhalterkonstruktionen, die das Heck deines Set-ups aerodynamischer machen. Wir zeigen, worauf es ankommt, um den maximalen Vorteil mitzunehmen.
Silke Insel / spomedis
Es sind nicht immer die spektakulären Innovationen, die den Triathlon verändern. Manchmal sind es ein bis zwei Trinkflaschen – montiert an einem Ort, besser gesagt in einer Position, die bisher wenig Beachtung gefunden hat.
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Flaschenhalter hinter dem Fahrer sind nicht neu. Schon der sechsmalige Hawaii-Sieger Mark Allen fuhr mit zwei senkrechten Flaschen hinter dem Sattel. Aber was jahrzehntelang eine pragmatische Lösung für zusätzliche Flüssigkeit war, ist nun ein ernsthaft diskutierter Aero-Faktor. Der Bereich im Nachlauf des Athleten, dort, wo der Luftstrom vom Rücken abreißt, ist in den vergangenen Jahren systematisch analysiert worden. Und plötzlich ging es nicht mehr nur darum, wie man Flaschen transportiert. Sondern darum, wie man damit Strömung beeinflusst. Die Lösung Behind the Saddle (BTS) wurde zum Faktor.
Die erste Evolutionsstufe
Der Ausgangspunkt der Entwicklung war erstaunlich simpel: die Flasche weiter nach oben zu bringen. Weg von der klassischen tiefen Montage an den Sattelstreben – hinein in den Bereich direkt hinter dem Gesäß. In zahlreichen Windkanaltests zeigte sich, dass der Luftstrom hinter dem Fahrer sensibel reagiert. Wird die Flasche höher positioniert, befindet sie sich stärker im kontrollierten Nachlauf des Körpers. Die Idee: Den Luftstrom nicht abrupt abreißen zu lassen, sondern ihn
Der Ausgangspunkt der Entwicklung war erstaunlich simpel: die Flasche weiter nach oben zu bringen. Weg von der klassischen tiefen Montage an den Sattelstreben – hinein in den Bereich direkt hinter dem Gesäß. In zahlreichen Windkanaltests zeigte sich, dass der Luftstrom hinter dem Fahrer sensibel reagiert. Wird die Flasche höher positioniert, befindet sie sich stärker im kontrollierten Nachlauf des Körpers. Die Idee: Den Luftstrom nicht abrupt abreißen zu lassen, sondern ihn
Der Ausgangspunkt der Entwicklung war erstaunlich simpel: die Flasche weiter nach oben zu bringen. Weg von der klassischen tiefen Montage an den Sattelstreben – hinein in den Bereich direkt hinter dem Gesäß. In zahlreichen Windkanaltests zeigte sich, dass der Luftstrom hinter dem Fahrer sensibel reagiert. Wird die Flasche höher positioniert, befindet sie sich stärker im kontrollierten Nachlauf des Körpers. Die Idee: Den Luftstrom nicht abrupt abreißen zu lassen, sondern ihn
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