triathlon+
Zahl des Tages
6

Bei der diesjährigen Auflage der Challenge Roth am 5. Juli

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Challenge Roth 2026: Das sagen die Profis vor dem Rennen

Bevor am Sonntag der Startschuss zur Challenge Roth 2026 fällt, haben sich heute die Topstars im Rahmen der Pressekonferenz getroffen und ihre Ziele und Erwartungen an den Renntag definiert.

Nils Flieshardt / spomedis Caroline Pohle gibt in Roth ihr Langdistanz-Debüt.

Caroline Pohle

 „Ich bin sehr ehrgeizig. Wenn man an den Start geht, dann möchte man auch das Podium erreichen. Das ist auf jeden Fall das Ziel. Aber bei meiner ersten Langdistanz will ich es auch genießen, so gut es geht die Stimmung aufsaugen. Ich habe so viele Leute an der Strecke. Das bedeutet mir unheimlich viel, und ich bekomme direkt schon wieder Gänsehaut.“

- Anzeige -
Nils Flieshardt / spomedis Katrina Matthews formuliert für ihre Roth-Premiere ein klares Ziel: Sieg. Daran hat auch die kurzfristige Zusage von Lucy Charles-Barclay nichts geändert, die bei der Pressekonferenz aus Zeitgründen nicht anwesend war.

Katrina Matthews

„Ich bin hier, um Roth zu gewinnen. Als ich das vor ein paar Monaten gesagt habe, war ich offensichtlich ziemlich ambitioniert, aber es gilt immer noch. Wenn das Selbstvertrauen mal etwas niedriger ist, fühlt es sich nicht immer so an, als könnte man sagen: Ich bin hier, um das Rennen zu gewinnen. Aber auf einer Bühne wie Roth muss man selbstbewusst genug sein, um genau das auszusprechen.“

Nils Flieshardt / spomedis Hat dem Rennen im vergangenen Jahr ihren Stempel aufgedrückt: Alanis Siffert aus der Schweiz.

Alanis Siffert

„Es ist ein Rennen, wie man es sich vorher nicht vorstellen kann. Diese Atmosphäre, das Publikum, das gibt einem so viel Kraft. Und dann, wenn es hart wird, kann man einfach nur weiter pushen und ans Limit gehen. Denn die Fans sind für uns da, und sie geben so viel Energie und Kraft, dass man das auch für sie machen muss.“

Nils Flieshardt / spomedis Daniela Bleymehl weiß, wie es sich anfühlt, als Siegerin durchs Ziel zu laufen.

 Daniela Bleymehl

 „Von der ersten bis zur letzten Sekunde sind es hier einfach so viele Momente, dass es einem gleichzeitig heiß und kalt den Rücken runterläuft. Und wenn man es schafft, diese Energie von der Strecke aufzusaugen und in seine eigene Energie umzuwandeln, dann kann man plötzlich abrufen, wofür man so hart gearbeitet hat.“

Nils Flieshardt / spomedis Der Underdog des Frauenrennens? Die Britin Daisy Davies will weit nach vorn.

Daisy Davies

„Wenn ich irgendwo in die Nähe des Podiums komme, wäre ich sehr, sehr zufrieden. Aber das wird eine harte Aufgabe, und es wird interessant zu sehen, wie es für mich läuft. Ich bin fit, ich bin selbstbewusst und bereit, am Renntag alles auf der Strecke zu lassen.“

Nils Flieshardt / spomedis Kristian Blummenfelt ist wahrscheinlich derjenige, den es am Sonntag zu schlagen gilt.

Kristian Blummenfelt

„Ich erwarte, dass einige Jungs sehr hart auf dem Rad losfahren und versuchen werden, auf Patrick und mich vor dem Lauf einen möglichst großen Vorsprung herauszufahren. Dann geht es darum, mitzugehen. Wenn es zu viel wird, muss ich mich zurücknehmen und sicherstellen, dass ich das Rennen noch mit einem starken Lauf beenden kann.“

Nils Flieshardt / spomedis Sam Laidlow will in diesem Jahr noch einmal deutlich schneller sein als bei seinem Sieg 2025.

Sam Laidlow

„Natürlich respektieren wir uns alle und mögen uns auch. Aber wenn der Startschuss fällt, will ich diese Jungs schlagen. Das ist meine Hauptmotivation. Ich glaube, es wird an diesem Wochenende wahrscheinlich nötig sein, den Streckenrekord zu brechen, wenn man das Rennen gewinnen will. Mein Ziel ist es, fünf bis zehn Minuten schneller zu sein als im vergangenen Jahr. Ob das reicht, um diese Jungs zu schlagen, werden wir sehen.“

Nils Flieshardt / spomedis Frederic Funk will das Rennen in diesem Jahr mitgestalten.

Frederic Funk

„Letztes Jahr habe ich eine sehr gute erste Langdistanz gemacht, aber habe eher mein Ding gemacht. Dieses Jahr bin ich hier, um zu racen. Aus meinen ersten Langdistanzen habe ich gelernt, dass jedes Rennen anders ist und immer irgendetwas anders schiefgeht. Das Wichtigste ist, im Wettkampf damit umzugehen und im Kopf stabil zu bleiben. Dann macht man daraus das beste Rennen.“

Nils Flieshardt / spomedis Rico Bogen ist zwar der Rookie im Feld, dürfte das Rennen aber von Beginn an ordentlich aufmischen.

Rico Bogen

„Ich bin hier, um die großen Jungs ein bisschen zu ärgern. Klar, ich bin als Rookie hier und kann mir einiges anschauen, aber ich habe auch meine Stärken und denke, dass ich in diesem Feld ein bisschen mitmischen kann. Ich sage nicht, dass ich aufs Podium oder gewinnen muss. Ich will es mir anschauen und Freude daran haben.“

Nils Flieshardt / spomedis Im Vorfeld kündigte Patrick Lange an, mit einem Marathon unter 2:30 Stunden gewinnen zu wollen. Seine Konstanz in stark besetzten Rennen spricht für ihn.

Patrick Lange

„Es ist bewiesen, dass ich immer in den stärksten Feldern performe. Ich glaube, ich bin der Einzige hier mit drei WM-Titeln, und das beweist, dass ich immer noch in der Lage bin zu gewinnen. Es ist gut, davon zu träumen und es dann am Sonntag Realität werden zu lassen.“

Nils Flieshardt / spomedis Jonas Schomburg befindet sich noch im Lernprozess auf der Langdistanz, wurde im vergangenen Jahr in Roth aber erst auf der Laufstrecke eingeholt und wurde starker Zweiter.

Jonas Schomburg

„Beim Ironman Texas habe ich auf die harte Tour gelernt, wie eine Langdistanz auch ausgehen kann. Die letzten 20 Kilometer waren ziemlich brutal, ich bin die ersten fünf Kilometer wahrscheinlich etwas zu schnell angegangen. Dieses Mal hoffe ich, dass ich das Pacing besser hinbekomme. Die Uhr nehme ich diesmal mit, die Verpflegung wollen wir mit dem Team und meiner Familie besser aufstellen. Dann sollte ich hinten raus besser durchkommen. Die Beine sind gut, und eigentlich kann ich mich auf Sonntag freuen.“

Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

9,95 -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

94,95 -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

Verwandte Artikel

226 Kilometer bis zur Gänsehaut: Challenge Roth enthüllt neues Zieltor

Im Triathlonstadion von Roth gibt es einen Ort, der mehr ist als nur ein Stück Metall und Licht: das Ziel. Dort, wo nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und 42,2 Kilometern Laufen Erschöpfung in Erleichterung kippt, wurde heute das neue Zieltor eingeweiht.

Favoritinnencheck Challenge Roth: Duell zwischen Lucy Charles-Barclay und Katrina Matthews im Fokus

Lucy Charles-Barclays kurzfristige Zusage verändert die Ausgangslage im Frauenrennen der Challenge Roth. Die Ausnahmeschwimmerin will früh entkommen, während Katrina Matthews mit ihrer starken Rad-Lauf-Kombination zur Verfolgungsjagd ansetzt.

triathlon+
Jetzt neu: Print und online!

94,95 - pro Jahr
  • monatliche Zeitschrift
  • alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne
  • Webinare & Co.

Monatsabo

9,95 - pro Monat
  • ganz flexibel

Unser Newsletter

Newsletter triathlon