Bevor am Sonntag der Startschuss zur Challenge Roth 2026 fällt, haben sich heute die Topstars im Rahmen der Pressekonferenz getroffen und ihre Ziele und Erwartungen an den Renntag definiert.
Caroline Pohle
„Ich bin sehr ehrgeizig. Wenn man an den Start geht, dann möchte man auch das Podium erreichen. Das ist auf jeden Fall das Ziel. Aber bei meiner ersten Langdistanz will ich es auch genießen, so gut es geht die Stimmung aufsaugen. Ich habe so viele Leute an der Strecke. Das bedeutet mir unheimlich viel, und ich bekomme direkt schon wieder Gänsehaut.“
Katrina Matthews
„Ich bin hier, um Roth zu gewinnen. Als ich das vor ein paar Monaten gesagt habe, war ich offensichtlich ziemlich ambitioniert, aber es gilt immer noch. Wenn das Selbstvertrauen mal etwas niedriger ist, fühlt es sich nicht immer so an, als könnte man sagen: Ich bin hier, um das Rennen zu gewinnen. Aber auf einer Bühne wie Roth muss man selbstbewusst genug sein, um genau das auszusprechen.“
Alanis Siffert
„Es ist ein Rennen, wie man es sich vorher nicht vorstellen kann. Diese Atmosphäre, das Publikum, das gibt einem so viel Kraft. Und dann, wenn es hart wird, kann man einfach nur weiter pushen und ans Limit gehen. Denn die Fans sind für uns da, und sie geben so viel Energie und Kraft, dass man das auch für sie machen muss.“
Daniela Bleymehl
„Von der ersten bis zur letzten Sekunde sind es hier einfach so viele Momente, dass es einem gleichzeitig heiß und kalt den Rücken runterläuft. Und wenn man es schafft, diese Energie von der Strecke aufzusaugen und in seine eigene Energie umzuwandeln, dann kann man plötzlich abrufen, wofür man so hart gearbeitet hat.“
Daisy Davies
„Wenn ich irgendwo in die Nähe des Podiums komme, wäre ich sehr, sehr zufrieden. Aber das wird eine harte Aufgabe, und es wird interessant zu sehen, wie es für mich läuft. Ich bin fit, ich bin selbstbewusst und bereit, am Renntag alles auf der Strecke zu lassen.“
Kristian Blummenfelt
„Ich erwarte, dass einige Jungs sehr hart auf dem Rad losfahren und versuchen werden, auf Patrick und mich vor dem Lauf einen möglichst großen Vorsprung herauszufahren. Dann geht es darum, mitzugehen. Wenn es zu viel wird, muss ich mich zurücknehmen und sicherstellen, dass ich das Rennen noch mit einem starken Lauf beenden kann.“
Sam Laidlow
„Natürlich respektieren wir uns alle und mögen uns auch. Aber wenn der Startschuss fällt, will ich diese Jungs schlagen. Das ist meine Hauptmotivation. Ich glaube, es wird an diesem Wochenende wahrscheinlich nötig sein, den Streckenrekord zu brechen, wenn man das Rennen gewinnen will. Mein Ziel ist es, fünf bis zehn Minuten schneller zu sein als im vergangenen Jahr. Ob das reicht, um diese Jungs zu schlagen, werden wir sehen.“
Frederic Funk
„Letztes Jahr habe ich eine sehr gute erste Langdistanz gemacht, aber habe eher mein Ding gemacht. Dieses Jahr bin ich hier, um zu racen. Aus meinen ersten Langdistanzen habe ich gelernt, dass jedes Rennen anders ist und immer irgendetwas anders schiefgeht. Das Wichtigste ist, im Wettkampf damit umzugehen und im Kopf stabil zu bleiben. Dann macht man daraus das beste Rennen.“
Rico Bogen
„Ich bin hier, um die großen Jungs ein bisschen zu ärgern. Klar, ich bin als Rookie hier und kann mir einiges anschauen, aber ich habe auch meine Stärken und denke, dass ich in diesem Feld ein bisschen mitmischen kann. Ich sage nicht, dass ich aufs Podium oder gewinnen muss. Ich will es mir anschauen und Freude daran haben.“
Patrick Lange
„Es ist bewiesen, dass ich immer in den stärksten Feldern performe. Ich glaube, ich bin der Einzige hier mit drei WM-Titeln, und das beweist, dass ich immer noch in der Lage bin zu gewinnen. Es ist gut, davon zu träumen und es dann am Sonntag Realität werden zu lassen.“
Jonas Schomburg
„Beim Ironman Texas habe ich auf die harte Tour gelernt, wie eine Langdistanz auch ausgehen kann. Die letzten 20 Kilometer waren ziemlich brutal, ich bin die ersten fünf Kilometer wahrscheinlich etwas zu schnell angegangen. Dieses Mal hoffe ich, dass ich das Pacing besser hinbekomme. Die Uhr nehme ich diesmal mit, die Verpflegung wollen wir mit dem Team und meiner Familie besser aufstellen. Dann sollte ich hinten raus besser durchkommen. Die Beine sind gut, und eigentlich kann ich mich auf Sonntag freuen.“