Nach der bitteren Pille folgt die Kampfansage. Das T100-Rennen in San Francisco musste Mika Noodt absagen. Ein grippaler Infekt hatte ihn matt gesetzt. In Wales will er triumphieren – mit dem richtigen Mix aus Risikofreude und Sicherheit. Motivation hat er aus zwei legendären Rennen geschöpft.
T100 Bisher einziges Saisonrennen: Beim T100-Event in Singapur am 25. April kam Mika Noodt als Dritter ins Ziel.
Der Frust saß tief. Die Saisonplanung von Mika Noodt war darauf ausgelegt, topfit zum Rennen der T100 Triathlon World Tour Anfang Juni in San Francisco zu reisen – und dort ein ordentliches Wörtchen um den Sieg mitzureden. Es kam anders. Ein grippaler Infekt setzte Noodt matt. Länger als gedacht. Alle Planungen waren über den Haufen geworfen, eine Alternative musste her. Die lautet jetzt Ironman 70.3 Swansea. Nach der bitteren Pille folgt die Kampfansage: „Ich bin hier, um zu gewinnen“, sagt Noodt. Obwohl er noch immer nicht wieder bei 100 Prozent ist. Eine besondere Portion Motivation hat er dabei im Vorfeld aus zwei legendären Rennen gezogen.
- Anzeige -
Anhaltende Probleme nach dem Infekt
San Francisco jedenfalls ist abgehakt. „Wenn man so will, kann man sagen: Zum Glück hat es mich noch in Deutschland erwischt, sodass ich noch nicht rübergeflogen war“, sagt Mika Noodt. „Es war einfach ein blöder Zeitpunkt für die Krankheit. Und es hat sich leider hintenraus noch ein bisschen gezogen. Ich hatte erst Fieber, dann hatte ich noch lange mit dem Hals Probleme“, berichtet der 25-Jährige. Für ihn ein Grund, weiter auszusetzen, weil er genau in seinen Körper hineinhört. „Ich bin nicht der Typ, der hektisch schnell das nächste Rennen machen möchte. Ich wollte den Infekt komplett auskurieren.“
Zwei besonders motivierende Events
Der Rennkalender spielte ebenfalls mit rein. "Ich habe anschließend lieber noch einigermaßen vernünftig trainiert, anstatt irgendein kleines Rennen zu machen. Und wenn ich starte, möchte ich mit einem guten Gefühl in den Wettkampf gegen – das habe ich jetzt wieder. Von daher freue ich mich wirklich auf den Ironman 70.3 Swansea." Das Rennen hatte Mika Noodt ursprünglich sogar als Option geplant – falls er im Sommer noch einen Wettkampf bestreiten
Der Rennkalender spielte ebenfalls mit rein. "Ich habe anschließend lieber noch einigermaßen vernünftig trainiert, anstatt irgendein kleines Rennen zu machen. Und wenn ich starte, möchte ich mit einem guten Gefühl in den Wettkampf gegen – das habe ich jetzt wieder. Von daher freue ich mich wirklich auf den Ironman 70.3 Swansea." Das Rennen hatte Mika Noodt ursprünglich sogar als Option geplant – falls er im Sommer noch einen Wettkampf bestreiten
Der Rennkalender spielte ebenfalls mit rein. "Ich habe anschließend lieber noch einigermaßen vernünftig trainiert, anstatt irgendein kleines Rennen zu machen. Und wenn ich starte, möchte ich mit einem guten Gefühl in den Wettkampf gegen – das habe ich jetzt wieder. Von daher freue ich mich wirklich auf den Ironman 70.3 Swansea." Das Rennen hatte Mika Noodt ursprünglich sogar als Option geplant – falls er im Sommer noch einen Wettkampf bestreiten
Mit triathlon+ weiterlesen
Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.
Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
triathlon hat seine Leserinnen und Leser gefragt, wer den Ironman Hawaii gewinnt. Das Zwischenergebnis: Viele aus der Community trauen Laura Philipp den ganz großen Coup zu.
Ein dramatisches Finale, eine überglückliche Siegerin und fünf völlig unterschiedliche Renngeschichten: Auf der Pressekonferenz nach der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii sprechen die fünf Erstplatzierten über ihre schwierigsten Momente und die Lehren aus einem außergewöhnlichen Rennen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.