Canyon stellt die fünfte Generation des Ultimate vor

Hersteller Die Niederländerin Pauliena Rooijakkers ist auf der Tour de France Femmes bereits das neue Canyon Ultimate CFR gefahren.

Das Canyon Ultimate blickt auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte im Straßenradsport: Seit fast 20 Jahren steht das Rad an der Spitze des Canyon-Road-Performance-Portfolios und feierte neben drei Grand-Tour-Siegen und zwei Weltmeisterschaftstitel zahlreiche Etappen- und Gesamtsiege bei bedeutenden Rennen rund um den Globus. Jetzt hat der Hersteller aus dem rheinland-pfälzischen Koblenz entschieden, eine neue Ära einzuläuten – mit der neuen Canyon-Ultimate-Familie mit drei Plattformen und insgesamt elf Modellen. Dr. Florian Imgrund, Global Category Director Road bei Canyon, sagt: „Mit dem Ultimate der fünften Generation möchte Canyon Liebhaber klassischer Rennräder inspirieren. Nach akribischer Entwicklungsleistung in enger Zusammenarbeit mit unseren Profi-Athleten präsentieren wir eine neue Evolutionsstufe: eine zeitlose Balance aus Gewicht, Steifigkeit, Aerodynamik, Komfort und Robustheit.“

Geringerer Luftwiderstand und verstärkte Konstruktion bei wenig Gewicht

Das neue Ultimate ist bereits seit Beginn der Saison bei den Profi-Teams im Einsatz. Mit den beiden Etappensiegen bei der Vuelta a España durch Alpecin-Deceuninck-Profi Jay Vine schrieb das Bike seine Erfolgsgeschichte im Pro-Peloton noch vor dem offiziellen Markteintritt weiter. Im Vergleich zum Vorgängermodell soll sich die neue Ultimate-Familie durch einige signifikante Verbesserungen auszeichnen. So soll der Komfort durch eine verbesserte Ergonomie und eine Reifenbreite bis 32 Millimeter gestiegen sein. Durch eine Zusammenarbeit mit den Experten von Swiss Side soll die Aerodynamik verbessert worden sein. Durch den geringeren Luftwiderstand sollen am Frameset zehn Watt eingespart werden. Eine unsichtbare Kabel- und Leitungsführung soll darüber hinaus für modernste Integration in einem benutzerfreundlichen Setup sorgen. Außerdem biete das innovative Cockpit eine Höhen- und Breitenverstellbarkeit. Ein Kürzen des Gabelschafts sei unnötig, die Fähigkeit zum Transport verbessert. Obwohl die Konstruktion in den Schlüsselbereichen verstärkt worden sei, wiege das Modell (Ultimate CFR Di2 inklusive Komponenten in Größe M) nur 6,3 Kilogramm.

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Hersteller Die neue Modellvariante Canyon Ultimate CF SL.

Zielgruppe der drei Modellplattformen: die gesamte Rennrad-Community

Zielgruppe der neuen Ultimate-Familie mit einer vertrauten, klassischen Linienführung sei die gesamte Rennrad-Community, vom leidenschaftlichen Freizeitfahrer bis hin zum Profi. Dabei bietet das Portfolio drei Plattformen mit einem breiten Größenspektrum. Am oberen Ende sollen die drei CFR-Flaggschiff-Modelle ab 10.499 Euro extrem leichte CFR-Rahmen mit hochklassigen Komponenten vereinen und durch ein High-end-Carbon-Layup in den Kategorien Leichtbau, Robustheit und Steifigkeit eine neue Benchmark setzen. Im mittleren Bereich stehen drei Ultimate CF SLX Bikes zur Wahl, mit einem Preis ab 6.299 Euro für das CF SLX 8 eTap mit der SRAM Force eTap Schaltgruppe. Die Modellpalette rundet das Ultimate CF SL 7 ab, das 2.699 Euro kostet.

Die komplette 2023er Ultimate-Familie wird exklusiv auf der Website des Herstellers zum Verkauf angeboten.

Hersteller Das neue Canyon Ultimate CF SLX im Einsatz.
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3 Kommentare

  1. Auf den ersten Blick leider eine Enttäuschung…

    Das für die Allrounder und Normalverdiener relevante Model Ultimate CF 8 mit mechanischer Ultegra für 3199 Euro ist jetzt 300 Euro (und damit 10 Prozent) teuer als im Vorjahr und bringt zusätzlich noch 400 Gramm mehr Gewicht mit (erstmals 8 kg).

    Selbst wenn das Rad nun angeblich noch steifer oder aerodynamischer und angeblich sogar 10 Watt schneller ist, die 400 Gramm am Berg (es ist das Bergrad von Canyon, sonst kaufe ich das Aeroad) und die 300 Euro im Geldbeutel schmerzen zu sehr.

    Leider ein deutliches Nein für mich…

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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