Für Patrick Lange ist es das Ende einer langen Reise. 2016 begann für ihn das Abenteuer Hawaii und in diesem Jahr kam es zu einem Abschluss. Zu einem schmerzhaften zwar, aber die Erinnerungen an die größten Erfolge seiner Karriere bleiben. Ein Rückblick auf zehn Jahre Zauber, die ihm drei WM-Titel und einen Sehnsuchtsort bescherten.
Silke Insel / spomedis
Die große Liebe beginnt mit einem Lächeln. Als Patrick Lange 2016 am Kona International Airport aus der Maschine steigt, macht er das, was ihm sein damaliger Coach, Faris Al-Sultan, mit auf den Weg gegeben hat: Er solle lächeln, so der Auftrag des Ironman-Weltmeisters von 2005. Und zwar ab diesem Moment bis zum Abflug. Mindestens. Also lächelt Lange, als er die Treppe hinabsteigt – zum ersten Treffen mit seiner zukünftigen Lieblingsinsel.
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Dass es schon 2016 mit der Hawaii-Qualifikation klappt, ist im Mai jenes Jahres eine echte Überraschung. In ähnlich schwüler Hitze wie auf Hawaii überquert der damals 29-jährige Physiotherapeut aus Bad Wildungen als Sieger die Ziellinie beim Ironman Texas. Patrick, wer? Die internationale Szene zuckt angesichts des neuen Gesichts mit den Schultern und ist gleichzeitig verblüfft vom Rookie. Denn er legt mit 2:40:01 Stunden eine Laufzeit hin, die für damalige Verhältnisse außergewöhnlich ist. Sie bringt ihm die direkte Qualifikation für die WM auf Hawaii. Statt zum Ironman Frankfurt geht es für ihn nun nach Kailua-Kona, wenn auch unter dem Radar.
Von 23 auf die Drei
„Faris war es sehr wichtig, dass ich Hawaii als Ehre und Belohnung sehe. Dass ich das Rennen im Grunde ohne Leistungsdruck mache und alles rundherum aufsauge“, erinnert sich Patrick an sein Debüt auf Big Island. Die damals für möglich gehaltene Platzierung: irgendwo unter den besten 15. Trotz aller Vorfreude sei er aber extrem nervös gewesen, sagt er damals nach dem Rennen. Er habe regelrecht Angst gehabt, dass er nicht in
„Faris war es sehr wichtig, dass ich Hawaii als Ehre und Belohnung sehe. Dass ich das Rennen im Grunde ohne Leistungsdruck mache und alles rundherum aufsauge“, erinnert sich Patrick an sein Debüt auf Big Island. Die damals für möglich gehaltene Platzierung: irgendwo unter den besten 15. Trotz aller Vorfreude sei er aber extrem nervös gewesen, sagt er damals nach dem Rennen. Er habe regelrecht Angst gehabt, dass er nicht in
„Faris war es sehr wichtig, dass ich Hawaii als Ehre und Belohnung sehe. Dass ich das Rennen im Grunde ohne Leistungsdruck mache und alles rundherum aufsauge“, erinnert sich Patrick an sein Debüt auf Big Island. Die damals für möglich gehaltene Platzierung: irgendwo unter den besten 15. Trotz aller Vorfreude sei er aber extrem nervös gewesen, sagt er damals nach dem Rennen. Er habe regelrecht Angst gehabt, dass er nicht in
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Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.
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