Eine gestürzte Heldin, die lächelt. Ein Abschied, der anders geplant war. Ein deutsches Team, das in der Breite glänzt. Eine Insel, die nicht auszurechnen ist. Unsere Takeaways zum Ironman Hawaii 2026.

1Langweilige Langdistanz? Guter Witz!
„Da passiert doch stundenlang überhaupt nichts!“ Wer das nach dem Ironman Hawaii 2026 noch behauptet, hat vermutlich geschlafen. Dieses Rennen war ein Nagelbeißer bis zur Ziellinie, bei dem sich das Wachbleiben definitiv gelohnt hat. Bei den Frauen schien erst Lucy Charles-Barclay davonzuziehen, dann galten Taylor Knibb und Solveig Løvseth als sichere Siegerinnen, ehe sich das Blatt wenige Hundert Meter vor dem Ziel erneut wendete. Spannung pur – ganz anders als bei Knibbs zwar grandiosen, aber wenig aufregenden Start-Ziel-Sieg bei der Ironman-70.3-WM in Nizza. Und die Männer? Schomburg, Marquardt, Laidlow, Ditlev, Blummenfelt, Barnaby – sie alle durften zeitweise mit Recht vom Sieg träumen. Am Ende machten Vincent Luis und Gustav Iden den Titel unter sich aus. Wer da noch von Langeweile spricht, sollte vielleicht einfach mal wach bleiben.
2Karriereende ist kein Wunschkonzert


















