DTU wird ebenfalls ausgezeichnet:
Lisa Tertsch wird zur ETU-Athletin des Jahres gewählt

Große Ehre für Lisa Tertsch: Die 21-Jährige wurde am vergangenen Wochenende bei der jährlichen Awards-Gala der Europäischen Triathlon Union (ETU) in Minsk (Weißrussland) als beste Athletin des Jahres 2019 ausgezeichnet.

Die Darmstädterin hatte im vergangenen Jahr das Weltcuprennen in Antwerpen gewonnen, belegte Platz eins bei der U23-EM und landete auf Rang drei bei der U23-WM. Außerdem konnte sich die 21-Jährige durch drei weitere Erfolge im Europacup den ersten Platz in der Gesamtwertung des Cups sichern. Tertsch, die nach zweieinhalb Jahren Triathlonpause mit Laufschwerpunkt aufgrund ihres Studiums in Harvard 2019 ihr Comeback gab, gewann bei der Wahl vor der Schweizerin Julie Derron und der Tschechin Petra Kurikova.

“Ich fühle mich sehr geehrt und möchte meinen Eltern und meinem Trainer für ihre Unterstützung danken. Und auch den Veranstaltern für die Organisation der ganzen Rennen“, wird Tertsch in einer Pressemitteilung der Deutschen Triathlon Union (DTU) zitiert. Damit tritt Tertsch in die Fußstapfen von Weltklasseathletinnen wie Nicola Spirig (Schweiz/Siegerin 2016/2017), Jessica Learmonth (Großbritannien/2018) und Vicky Holland (Großbritannien/2019).

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Den Titel als “Athlet des Jahres 2019” gewann Rostyslav Pevtsov aus Aserbaidschan, der wie Tertsch am Ende der Saison auf Platz eins des Europacup-Rankings stand, und unter anderem im vergangenen Jahr ETU-Weltmeister im Aquathlon wurde.

DTU zum “besten nationalen Verband” ausgezeichnet

Aus deutscher Sicht gab es einen weiteren Grund zur Freude: Die DTU erhielt den Award als „bester nationaler Verband 2019“. „Für uns ist die Auszeichnung eine Anerkennung unserer Arbeit in der europäischen Gemeinschaft. Wir haben uns mit unseren Stärken in die Weiterentwicklung des internationalen Triathlonsports eingebracht. Zusammen mit der Stadt Hamburg sowie ARD und ZDF haben wir mit dem Aufbau der Mixed-Team-Relay-WM maßgeblich dazu beigetragen, dass dieses Format für Tokio in das olympische Programm gekommen ist“, wird DTU-Präsident Dr. Martin Engelhardt zitiert.

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