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Herausfordernde Anstiege bei der Challenge St. Pölten
Nils Frommhold geht in Österreich als Mitfavorit ins Rennen

Am Sonntag geht es in Österreich bei der Challenge St. Pölten zur Sache. Zu den Favoriten gehört auch Nils Frommhold.

José Luis Hourcade

Wenn am Sonntag um 6:30 Uhr der Startschuss für das Profirennen der Männer bei der Challenge St. Pölten in Österreich fällt, wagen sich 35 Profiathleten auf die Wettkampfstrecke der Mitteldistanz. Der Start für die Profifrauen über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer auf dem Rad und zwei Laufrunden mit insgesamt 21,1 Kilometern erfolgt 15 Minuten später.

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Bei den Männern gehört Nils Frommhold zu den Favoriten. Der 35-Jährige stand 2017 schon einmal bei der Mitteldistanz in St. Pölten ganz oben auf dem Podest und will auch in diesem Jahr wieder oben auf dem Stockerl stehen. Im vergangenen Jahr sicherte Frommhold sich den zweiten Platz bei der Challenge Roth und belegte bei der Challenge Peguera Mallorca und der Challenge Budva im Oktober 2021 zwei vierte Plätze. Konkurrenz bekommt er unter anderem durch den Australier Caleb Noble, der erst vor wenigen Wochen bei der Erstaustragung der Challenge Malta auf dem Podest stand. Auch Lokalmatador Michael Weiss gehört zum Favoritenkreis. Mit 41 Jahren gehört der Österreicher zu den ältesten Athleten im Profifeld, zuletzt belegte er beim Ironman Lanzarote den sechsten Platz. Ebenfalls auf der Startliste für das Rennen in St. Pölten steht Maurice Clavel, der 2021 den dritten Platz bei dem Rennen belegte. Mit Nicolas Mann geht ein weiterer starker deutscher Athlet ins Rennen, der erst Anfang Mai den dritten Platz beim Ironman 70.3 Mallorca belegte. Ebenfalls aus Deutschland stehen Andreas Böcherer, Markus Tomschke, Julian Erhardt, Christian Jais, Lukas Seifert, Fabian Günter, Hannes Butters und Raphael Junghans auf der Startliste für das Rennen in St. Pölten.

Wiedersehen nach The Championship

Bei den Frauen ist die Britin Lucy Buckingham Favoritin auf den Platz ganz oben auf dem Podium. In Österreich trifft sie erneut auf die Australierin Grace Thek, gegen die sie erst vor einer Woche bei The Championship antrat, mit besserem Ausgang auf Platz drei für Buckingham. Thek belegte in Šamorin Platz acht und wird dieses Wochenende erneut angreifen und versuchen, sich aufs Podest zu kämpfen. Die deutschen Athletinnen auf der Startliste sind Daniela Kleiser, Sarah Schönfelder, Valeria Kleiner und Johanna Ahrens.

Geschwommen wird in St. Pölten in zwei Seen. Nach einem ersten Schwimmteil im Viehofner See erwartet die Athleten ein ungefähr 200 Meter langer Landgang, der sie zum zweiten Teil der Schwimmstrecke im Ratzersdorfer See führt. Anschließend geht es auf die 90 Kilometer lange Radrunde, die mit einem schnellen und flachen Part auf der Autobahn und entlang der Donau beginnt, bevor drei knackige Anstiege folgen. Der abschließende Halbmarathon führt in zwei Runden in die historische Altstadt von St. Pölten, das Ziel befindet sich auf dem Gelände des Olympiazentrums NÖ. Das Rennen wird am Sonntag ab 6:20 Uhr live auf Youtube übertragen.

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3 Kommentare
  1. Harald M.

    Ich sehe Nils Frommhold auf der 70.3 Distanz in keiner Favoritenrolle. Dafür fehlt ihm einfach der Speed beim Laufen und dann ist er weder ein “Überschwimmer” noch ein “Überbiker”, um das zu kompensieren.
    Das reicht je nach Besetzung der Startfelder nur noch für Plätze hinter dem Stockerl. Auf der Langdistanz kann er jedoch noch den einen oder anderen Erfolg einfahren, wenn bei ihm alles zusammen kommt, was leider abgesehen von Roth 2021 auch längere Zeit nicht mehr vorgekommen ist.

  2. Andreas

    Sehe ich genauso…
    Um heutzutage ein 70.3 Rennen zu gewinnen, musst du hintenraus mindestens eine 1:12h laufen, das Niveau ist abartig geworden.

  3. Dirk

    Abwarten Jungs, dem Nils ist das Glück hold!

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