Frederic Funk dominiert die Challenge St. Pölten und führt ein starkes deutsches Team an. Jonas Wechsler verpasst das Podium nur um vier Sekunden.
Frederic Funk hat bei der Challenge St. Pölten einen überzeugenden Sieg gefeiert und dabei eine starke deutsche Teamleistung angeführt. Bereits im Schwimmen sorgte Hannes Butters für das Tempo. Wie schon eine Woche zuvor bei der Challenge Šamorín stieg der Deutsche als Erster aus dem Wasser und verschaffte sich früh einen Vorsprung von rund 1:20 Minuten auf die Verfolger.
Hinter ihm formierte sich eine achtköpfige Gruppe mit den Deutschen Finn Große-Freese, Jonas Wechsler und Frederic Funk sowie weiteren internationalen Konkurrenten. Butters verteidigte seine Führung bis etwa Kilometer 60 auf dem Rad, ehe Funk die Lücke schloss und mit Jonas Wechsler, den Briten Josh Lewis und Simon Davis eine fünfköpfige Spitzengruppe bildete. Finn Große-Freese folgte zu diesem Zeitpunkt auf Rang sieben bereits mit mehr als einer Minute Rückstand und stieg später im Rennen aus.
Mit Tempo in die Wechselzone
In der Schlussphase des Radfahrens verschärfte Frederic Funk das Tempo entscheidend. Lediglich Jonas Wechsler und Hannes Butters konnten seinem hohen Rhythmus folgen. Gemeinsam nahmen sie dem britischen Duo bis zur zweiten Wechselzone rund eine Minute ab.
Auf dem Halbmarathon machte Funk schließlich alles klar. Der 27-Jährige übernahm sofort die Führung und ließ keinen Zweifel am Sieg (3:49:11 Stunden) aufkommen. Hinter ihm entwickelte sich ein spannender Kampf um die weiteren Podiumsplätze. Jonas Wechsler lag bis zur Zehn-Kilometer-Marke des Laufs noch auf Rang zwei, musste sich im weiteren Verlauf jedoch Simon Davis und dem Italiener Mattia Ceccarelli geschlagen geben.
Vier deutsche Athleten in den Top Ten
Mit nur vier Sekunden Rückstand auf das Podium belegte Wechsler (3:52:24 Stunden) einen starken vierten Platz. Alexander Richter von der TSG 08 Roth (3:54:44 Stunden) komplettierte das gute deutsche Ergebnis als Sechster. Hannes Butters, der das Rennen mit seiner starken Schwimmleistung geprägt hatte, erreichte das Ziel auf Rang sieben und lag am Ende 6:27 Minuten hinter Sieger Frederic Funk.