Zwischen Rückschlägen, Aufbau und großen Zielen richtet Frederic Funk seine Saison neu aus. Die Challenge Roth rückt in den Fokus, die Ironman-WM auf Hawaii bleibt im Hinterkopf. Wie er die nächsten Wochen plant, welche Rennen anstehen – und worauf es jetzt im Training ankommt.
Für Frederic Funk ist die Situation eindeutig – auch wenn die ursprünglichen Pläne nicht aufgegangen sind. Die angestrebte frühe Qualifikation für die Ironman-WM blieb aus: Zunächst war Funk beim Ironman Neuseeland vorzeitig ausgestiegen, um sofort als Plan B den Ironman Südafrika ins Auge zu fassen. Ein Magen-Darm-Infekt verhinderte jedoch dort einen Start. Für den 28-Jährigen hat sich dadurch der Fokus geschärft.
Neues Set-up als Teil des Gesamtbilds
Für den Wiederaufbau ist Funk mit einem neuen Arbeitsgerät unterwegs. Er nutzt in den kommenden Trainingswochen das Cube Aerium C:68X in einer individuell aufgebauten Variante, die vor allem auf seine Position und die Anforderungen langer, kontrollierter Einheiten ausgelegt ist.
Das Modell selbst ist nicht neu für ihn, doch das Erscheinungsbild verdient durchaus die Beschreibung „geiler Lack“. Die Farbgebung „genesisgrid’n’black“ soll mit einer rasterartigen Struktur an technische Zeichnungen erinnern und dem Rad eine eher funktionale als verspielte Anmutung geben. Entscheidender ist jedoch die Konstruktion: Das Aerium ist konsequent auf Aerodynamik und Integration ausgelegt, mit fließenden Übergängen zwischen Rahmen, Cockpit und Anbauteilen – Aspekte, die im Training helfen sollen, die Wettkampfposition möglichst präzise und reproduzierbar abzubilden.
Zentral ist dabei das individuell angefertigte Cockpit, das auf Funks Armhaltung und Sitzposition abgestimmt wurde. Ergänzt wird das Set-up durch eine Sram-Red-Kurbel mit großer Übersetzungsbandbreite (56/43, 170 mm), eine 10–33-Kassette sowie Vision-Laufräder. Wohin es mit dieser Maschine sportlich gehen soll, ist für Frederic Funk klar definiert.