Die neuseeländische Traditionsveranstaltung in Wānaka wechselt zur kommenden Saison auf das 100-Kilometer-Format.

Die Challenge Wānaka (Neuseeland) wird ab 2027 ihr bekanntes Mitteldistanz-Format grundlegend verändern und auf das 100-Kilometer-Format umstellen. Die Traditionsveranstaltung, die im Februar dieses Jahres ihr 20. Jubiläum feierte, steht damit vor einer Veränderung.
Von der klassischen Mitteldistanz zum neuen Standard?
Aus der bisherigen „Challenge Wānaka Half“ wird ab 2027 die Challenge Wānaka 100. Statt der klassischen 70.3-Distanz mit 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen, erwartet die Athleten künftig ein Rennen über:
- 2 km Schwimmen
- 80 km Radfahren
- 18 km Laufen
Dieses Format ist primär aus der T100-Serie bekannt und gewinnt zunehmend an Bedeutung im Profisport – aber auch, wie die Challenge Wānaka mit der Anpassung der Streckenlänge zeigt, für Agegrouper.
Signalwirkung für die gesamte Challenge Family
Die Challenge Wānaka gilt seit Jahren als eines der Aushängeschilder der Challenge Family. Die Entscheidung, das Format umzustellen, könnte daher weitreichende Folgen haben.
Denn: Wenn ein so etabliertes Rennen diesen Schritt geht, ist es möglich, dass weitere Events nachziehen. Die Anpassung erfolgt auch im Zuge der engeren Verzahnung mit der Professional Triathletes Organisation (PTO) und des Ziels, den Sport langfristig international stärker zu vereinheitlichen.
Evolution statt Bruch
Für Renndirektorin Jane Sharman ist die Umstellung ein logischer Schritt: Das neue Format bilde die zukünftige Ausrichtung des Sports ab, ohne den Charakter des Rennens zu verändern. Die Challenge Wānaka bliebe das, was sie seit mehr als 20 Jahren auszeichne – ein Event mit besonderer Atmosphäre, spektakulärer Kulisse und starkem Community-Gedanken.
Anmeldung öffnet im Mai
Die Premiere der neuen Distanz ist für den 20. Februar 2027 geplant. Bereits am 15. Mai 2026 öffnet die Anmeldung. Neben dem neuen Rennformat arbeiten die Organisatoren auch an Verbesserungen der Strecke, die das Erlebnis für die Athleten weiter optimieren und die Entwicklung der Veranstaltung widerspiegeln sollen.









