Klipp und klar hat Katrina Matthews den Ironman 70.3 Geelong gewonnen – ihr zweiter Sieg in dieser Saison. Nur Grace Thek konnte ihr annähernd gefährlich werden.

Katrina Matthews hat den Ironman 70.3 Geelong gewonnen – ihr zweiter Sieg in 2026, nachdem sie schon den Ironman Neuseeland vor zwei Wochen für sich entscheiden konnte. Die Grundlage für ihren überlegenen Erfolg legte sie bereits auf dem Rad. Anschließend konnte ihr keine Kontrahentin mehr gefährlich werden. Damit hat sie bereits 7.500 Punkte in der Ironman Pro Series sicher.
Green vorn weg
Im Gegensatz zum Männerrennen setzte sich bei den Frauen früh nur eine Athletin ab: Sophia Green. Die Britin übernahm vom Start weg die Initiative und konnte sich schnell von der Konkurrenz lösen. Hinter ihr gelang es auch Stephanie Clutterbuck, sich aus der großen Verfolgergruppe abzusetzen – den Anschluss an ihre Landsfrau konnte sie jedoch nicht halten.
Green stieg nach 23:13 Minuten als Erste aus dem Wasser, Clutterbuck folgte 43 Sekunden später. Die Verfolgergruppe um Katrina Matthews und Grace Thek erreichte mit rund 90 Sekunden Rückstand die erste Wechselzone. Tamara Jewett, zuletzt mit dem schnellsten Laufsplit beim Ironman Neuseeland, lag zu diesem Zeitpunkt bereits drei Minuten zurück.
Keine Schnitte gegen Matthews
Auch auf dem Rad bestimmte zunächst Green das Tempo – allerdings nur für kurze Zeit. Matthews schloss nach rund 25 Kilometern zur Spitze auf, übernahm die Führung und baute ihren Vorsprung in der Folge kontinuierlich aus. Die Ironman-Vizeweltmeisterin kontrollierte das Rennen nun von vorn und erreichte die zweite Wechselzone nach 2:14:09 Stunden als klare Führende. Green folgte mit 2:20 Minuten Rückstand, dahinter lagen Thek und Penny Slater bereits mehr als vier Minuten zurück.
Auf der Laufstrecke ging es für Matthews vor allem darum, den Vorsprung zu verwalten – und das gelang souverän. Hinter ihr arbeitete sich Thek auf Rang zwei vor, während Green zunehmend zurückfiel. Nach 13 Kilometern lag sie nur noch auf Platz sechs, nachdem auch Slater, Milan Agnew und Gabrielle Lumkes an ihr vorbeigegangen waren.
Thek war es zwar noch einmal möglich, die Lücke zu Matthews auf unter eine Minute zu verkleinern, die Britin ließ sich jedoch dadurch nicht aus der Ruhe bringen und beschleunigte noch einmal leicht. Nach 4:06:50 Stunden überquerte sie die Ziellinie als Erste, Grace Thek folgte nur 36 Sekunden später und belegte damit Rang zwei. Dahinter gelang Tamara Jewett erneut eine spektakuläre Aufholjagd. Nach dem Radfahren hatte die Kanadierin noch einen Rückstand von 11:45 Minuten und befand sich auf dem elften Platz, lieferte jedoch den zweitschnellsten Laufsplit ab und sicherte sich so den letzten Platz auf dem Podium (4:15:26 Stunden; Halbmarathon: 1:19:55 Stunden). Vierte wurde Penny Slater (+10:21 Minuten).









