Nach dem DNF in Texas will Patrick Lange beim Ironman Lanzarote zurückschlagen und die Kona-Quali holen. Im Interview spricht er über Analyse, Druck und die Kunst, auf einer der härtesten Strecken geduldig zu bleiben.
Peter Jacob / spomedis
Nach einem schwierigen Saisonstart beim Ironman Texas richtet Patrick Lange den Blick nach vorn. Der dreifache Ironman-Weltmeister hatte sich nach eigener Aussage nahezu optimal vorbereitet, doch am Renntag spielte der Körper nicht mit. Statt den Rückschlag lange nachwirken zu lassen, hat Lange das Rennen gemeinsam mit seinem Team analysiert und im Training neue Schwerpunkte gesetzt.
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Beim Ironman Lanzarote will der 39-Jährige nun die nächste Chance auf die Kona-Quali nutzen. Druck macht er sich selbst genug, doch Lange sieht das Rennen vor allem als Möglichkeit, wieder an seine Bestleistung anzuknüpfen. Dass er die Bedingungen auf der Insel sehr gut kennt, könnte ihm dabei entgegenkommen. Im Interview spricht er über schlaflose Nächte nach Texas, die Arbeit mit seinem Team, Geduld als Rennstrategie und seine Vorfreude auf einen der härtesten Ironman-Wettkämpfe im Kalender.
Patrick, du hast gesagt, dass du vor dem Ironman Texas eine sehr gute Rennvorbereitung hattest. Dass der Körper am Wettkampftag nicht mitgespielt hat, ist dann doppelt so ärgerlich. Wie hast du den Rennausgang verkraftet und hast du wieder gut ins Training gefunden?
Selbstverständlich hat mich der verkorkste Saisoneinstieg ein paar schlaflose Nächte gekostet. Ich hatte eine nahezu optimale Vorbereitung und war hoch motiviert mich erneut der jüngeren Konkurrenz zu stellen. Im Sport geht es aber ja genau darum: hinfallen, aufstehen, weitermachen. Mit etwas Abstand konnte ich sehr gut analysieren, was mögliche Fehler waren. Gemeinsam mit meinem Team haben wir an den entsprechenden Stellschrauben gedreht, um es auf Lanzarote dann hoffentlich besser zu
Selbstverständlich hat mich der verkorkste Saisoneinstieg ein paar schlaflose Nächte gekostet. Ich hatte eine nahezu optimale Vorbereitung und war hoch motiviert mich erneut der jüngeren Konkurrenz zu stellen. Im Sport geht es aber ja genau darum: hinfallen, aufstehen, weitermachen. Mit etwas Abstand konnte ich sehr gut analysieren, was mögliche Fehler waren. Gemeinsam mit meinem Team haben wir an den entsprechenden Stellschrauben gedreht, um es auf Lanzarote dann hoffentlich besser zu
Selbstverständlich hat mich der verkorkste Saisoneinstieg ein paar schlaflose Nächte gekostet. Ich hatte eine nahezu optimale Vorbereitung und war hoch motiviert mich erneut der jüngeren Konkurrenz zu stellen. Im Sport geht es aber ja genau darum: hinfallen, aufstehen, weitermachen. Mit etwas Abstand konnte ich sehr gut analysieren, was mögliche Fehler waren. Gemeinsam mit meinem Team haben wir an den entsprechenden Stellschrauben gedreht, um es auf Lanzarote dann hoffentlich besser zu
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Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.
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