Waagerechte Unterarme und extreme Überhöhung gelten als überholt. Heute sollen Extensions den Wind lenken – und die Position trotzdem über Stunden fahrbar bleiben.
Frank Wechsel / spomedis Magnus Ditlev ist einer der Athleten, die an der Sitzposition sowie dem Radmaterial keinen Stein umgedreht lassen, um das Optimum herauszuholen.
Die Welt des Triathlons ist klein. Deshalb ist es wenig erstaunlich, dass sich Trends in Windeseile ausbreiten. Erst unter den Profis, dann oft schon in derselben Saison unter ambitionierten Agegroupern und schließlich in der breiten Masse der Mittel- und Langdistanzathleten. Das gilt fürs Material, aber auch für die Sitzposition. Zwar ist diese immer ein Prozess und es gibt nicht die eine, die für alle perfekt ist. Doch es liegt nahe, sich bei der Arbeit an der individuellen Haltung an den Besten zu orientieren.
- Anzeige -
Schaut man sich starke Felder an, fällt auf, dass es hinsichtlich der Sitzposition Details gibt, auf die sich offenbar viele Profis einigen können. Sei es, weil sie auf das schauen, was ihre größten Konkurrenten machen, oder weil sie mit denselben Firmen und Personen arbeiten, wenn es um das Radmaterial und die Entwicklung der Sitzposition geht. Wir haben den derzeitigen Konsens an den drei Kontaktpunkten (Cockpit, Antrieb und Sattel) unter die Lupe genommen und zeigen, worauf es in den einzelnen Bereichen ankommt, damit die Sitzpositionen der Pros funktionieren. Im ersten Teil dreht sich alles um die Cockpit-Trends.
Cockpit-Trends
Frank Wechsel / spomedis Moderat angewinkelte Extensions und wenig Überhöhung: So wie bei Jonas Schomburg sehen derzeit viele Profi-Positionen aus.
In 50 Jahren Triathlon hat sich bei der Sitzposition viel getan. Ende der 80er noch inspiriert vom Zeitfahren der Straßenradprofis, entwickelten sich in den 90er-Jahren im experimentierfreudigen Dreikampf eigene Ansätze. Und das ist verständlich. Man sagt zwar schnell dahin, dass das Radfahren im Triathlon mit Windschattenverbot nichts anderes sei als ein langes Zeitfahren. Aber nach diesem Kraftakt muss eben noch gelaufen werden. Entsprechend ist ein Kompromiss gefragt: Die Position sollte
In 50 Jahren Triathlon hat sich bei der Sitzposition viel getan. Ende der 80er noch inspiriert vom Zeitfahren der Straßenradprofis, entwickelten sich in den 90er-Jahren im experimentierfreudigen Dreikampf eigene Ansätze. Und das ist verständlich. Man sagt zwar schnell dahin, dass das Radfahren im Triathlon mit Windschattenverbot nichts anderes sei als ein langes Zeitfahren. Aber nach diesem Kraftakt muss eben noch gelaufen werden. Entsprechend ist ein Kompromiss gefragt: Die Position sollte
In 50 Jahren Triathlon hat sich bei der Sitzposition viel getan. Ende der 80er noch inspiriert vom Zeitfahren der Straßenradprofis, entwickelten sich in den 90er-Jahren im experimentierfreudigen Dreikampf eigene Ansätze. Und das ist verständlich. Man sagt zwar schnell dahin, dass das Radfahren im Triathlon mit Windschattenverbot nichts anderes sei als ein langes Zeitfahren. Aber nach diesem Kraftakt muss eben noch gelaufen werden. Entsprechend ist ein Kompromiss gefragt: Die Position sollte
Mit triathlon+ weiterlesen
Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.
Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.
Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.
Am 12. September wird in Nizza die neue Weltmeisterin über die Ironman-70.3-Distanz gesucht. Wir blicken auf vier spezifische Trainingseinheiten von Katrina Matthews, Paula Findlay, Lena Meißner und Lizzie Rayner und ordnen ein, was sie über die aktuelle Form und die Chancen der Athletinnen verraten.
Die deutschen Agegrouper haben bei der Duathlon-Langdistanz-WM in Zofingen eine starke Bilanz aufgestellt. Vier Weltmeistertitel, insgesamt zehn Medaillen und ein Athlet, der Geschichte schrieb.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.