Waagerechte Unterarme und extreme Überhöhung gelten als überholt. Heute sollen Extensions den Wind lenken – und die Position trotzdem über Stunden fahrbar bleiben.
Die Welt des Triathlons ist klein. Deshalb ist es wenig erstaunlich, dass sich Trends in Windeseile ausbreiten. Erst unter den Profis, dann oft schon in derselben Saison unter ambitionierten Agegroupern und schließlich in der breiten Masse der Mittel- und Langdistanzathleten. Das gilt fürs Material, aber auch für die Sitzposition. Zwar ist diese immer ein Prozess und es gibt nicht die eine, die für alle perfekt ist. Doch es liegt nahe, sich bei der Arbeit an der individuellen Haltung an den Besten zu orientieren.
Schaut man sich starke Felder an, fällt auf, dass es hinsichtlich der Sitzposition Details gibt, auf die sich offenbar viele Profis einigen können. Sei es, weil sie auf das schauen, was ihre größten Konkurrenten machen, oder weil sie mit denselben Firmen und Personen arbeiten, wenn es um das Radmaterial und die Entwicklung der Sitzposition geht. Wir haben den derzeitigen Konsens an den drei Kontaktpunkten (Cockpit, Antrieb und Sattel) unter die Lupe genommen und zeigen, worauf es in den einzelnen Bereichen ankommt, damit die Sitzpositionen der Pros funktionieren. Im ersten Teil dreht sich alles um die Cockpit-Trends.