27 Podien, 13 Siege und eine Karriere, die den deutschen Triathlon über Jahre mitgeprägt hat: Andreas Dreitz geht in Roth ein letztes Mal als Profi auf die Langdistanz. Ein Abschied voller Dankbarkeit, Emotionen und sportlichem Ehrgeiz.
Frank Wechsel / spomedis Einer, der die Szene im Stillen geprägt hat – Andreas Dreitz geht ein letztes Mal als Profi auf die Langdistanz.
Wenn Andreas Dreitz über sein Karriereende spricht, klingt das nicht nach einem abrupten Bruch. Es klingt eher nach einem langen, bewussten Ausatmen. Nach vielen Jahren im Profisport, nach Siegen, Podien, Trainingslagern, Verletzungen, Rückschlägen und großen Momenten steht der Franke vor einem Rennen, das für ihn mehr ist als nur eine weitere Langdistanz. Bei der Challenge Roth wird Dreitz sein letztes Langdistanzrennen als Profi absolvieren und sich dort verabschieden, wo seine Karriere ihren vielleicht emotionalsten Höhepunkt erlebt hat.
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Roth ist für Dreitz nicht irgendein Rennen. Roth ist Heimat, Bühne, Mythos und Erinnerung zugleich. 2019 gewann er dort die Challenge Roth und feierte den größten Sieg seiner Triathlonkarriere. Nun kehrt er zurück, nicht um auszulaufen, nicht um nur noch einmal dabei zu sein, sondern um sich mit voller Ernsthaftigkeit von der großen Bühne des Triathlons zu verabschieden.
„Roth ist halt einfach noch mal ein großes Rennen, eine große Bühne, wo man sich gut verabschieden kann. Das Rennen liegt mir sehr am Herzen und ich könnte mir eigentlich keinen besseren Abschied vorstellen als hier“, sagt Dreitz im Interview.
Ein Abschied mit Ansage
Die Entscheidung, die Profikarriere zu beenden, sei nicht spontan gefallen. Schon länger habe für Dreitz festgestanden, dass diese Saison seine letzte als Profi werden würde. Zu viele Faktoren kamen zusammen: Verletzungen, ein verändertes Leistungsgefüge im internationalen Triathlon, ein immer engeres Feld und die Erkenntnis, dass der eigene Stil nicht mehr in der gleichen Konsequenz umzusetzen ist wie früher. „Mein Stil war ja immer, aggressiv Rad zu fahren, die Rennen mitzubestimmen
Die Entscheidung, die Profikarriere zu beenden, sei nicht spontan gefallen. Schon länger habe für Dreitz festgestanden, dass diese Saison seine letzte als Profi werden würde. Zu viele Faktoren kamen zusammen: Verletzungen, ein verändertes Leistungsgefüge im internationalen Triathlon, ein immer engeres Feld und die Erkenntnis, dass der eigene Stil nicht mehr in der gleichen Konsequenz umzusetzen ist wie früher. „Mein Stil war ja immer, aggressiv Rad zu fahren, die Rennen mitzubestimmen
Die Entscheidung, die Profikarriere zu beenden, sei nicht spontan gefallen. Schon länger habe für Dreitz festgestanden, dass diese Saison seine letzte als Profi werden würde. Zu viele Faktoren kamen zusammen: Verletzungen, ein verändertes Leistungsgefüge im internationalen Triathlon, ein immer engeres Feld und die Erkenntnis, dass der eigene Stil nicht mehr in der gleichen Konsequenz umzusetzen ist wie früher. „Mein Stil war ja immer, aggressiv Rad zu fahren, die Rennen mitzubestimmen
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Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.
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