Trevor Foley gewinnt das Rennen der Ironman Pro Series den Ironman 70.3 Pennsylvania vor Sam Long. Bei den Frauen dominiert Paula Findlay mit starker Radleistung und Sieg.
Getty Images for IRONMAN Nach seinem Sieg beim Ironman Neuseeland sichert sich der US-Amerikaner Trevor Foley erneut mit einem Sieg die volle Punktzahl für die Ironman Pro Series.
Beim Ironman 70.3 Pennsylvania Happy Valley standen nicht nur 2.500 Punkte für die Ironman Pro Series auf dem Spiel, sondern auch die nordamerikanischen Meistertitel. Während sich bei den Männern Trevor Foley nach einem packenden Laufduell durchsetzte, wurde Paula Findlay ihrer Favoritenrolle bei den Frauen eindrucksvoll gerecht.
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Männer: Foley schlägt Long im Halbmarathon
Das Rennen begann mit einem erwartbaren Bild. Morgan Pearson, Ben Kanute und Marc Dubrick bestimmten das Tempo im Wasser und erreichten als Erste die Wechselzone. Rund eine Minute dahinter folgte die Verfolgergruppe um Matthew Marquardt und Jason West. Die großen Favoriten Trevor Foley und Sam Long mussten dagegen bereits früh einem Rückstand hinterherfahren, der sich aber in Grenzen hielt. Foley lag nach dem Schwimmen auf Rang 19 mit 2:27 Minuten Rückstand, Long mehr als drei Minuten hinter der Spitze.
Doch schon auf dem Rad begann die Aufholjagd. Während Pearson aufgrund technischer Probleme früh wertvolle Zeit verlor und seine gute Ausgangsposition nicht nutzen konnte, arbeiteten sich Long und Foley kontinuierlich durch das Feld. Bereits nach wenigen Kilometern hatte Long zahlreiche Plätze gutgemacht und fand Anschluss an Foley.
An der Spitze übernahm Matthew Marquardt im Verlauf des Radfahrens die Kontrolle über das Rennen. Doch sein Vorsprung schmolz. Zur zweiten Wechselzone betrug der Abstand auf die Verfolger nur noch rund 30 Sekunden. Dahinter lauerten mit Rasmus Svenningsson, Justin Riele, Sam Long und Trevor Foley bereits die nächsten Kandidaten auf den Sieg.
Entscheidung erst auf den letzten Kilometern
Auf dem Halbmarathon übernahm Sam Long bereits nach wenigen Kilometern die Führung. Trevor Foley blieb jedoch stets in Schlagdistanz, während Jason West als Dritter ebenfalls immer näher heranlief.
Lange Zeit liefen Long und Foley nahezu gleichauf an der Spitze. Erst auf den letzten Kilometern konnte sich Foley entscheidend absetzen. Die Tempoverschärfung des US-Amerikaners erwies sich als zu viel für Long, der nicht mehr kontern konnte.
Nach 3:41:16 Stunden überquerte Trevor Foley als Sieger die Ziellinie und sicherte sich damit nicht nur den Nordamerika-Titel, sondern auch wichtige Punkte im Kampf um die Ironman Pro Series. Sam Long folgte knapp dahinter auf Rang zwei (3:43:35 Stunden). Jason West (3:44:38 Stunden) komplettierte das Podium nach einer weiteren starken Laufleistung und dem zweitschnellsten Halbmarathon in 1:10:11 Stunden des Tages.
Matthew Marquardt verteidigte Rang vier. Morgan Pearson rettete trotz seiner Radprobleme immerhin noch Rang elf.
Frauen: Findlay macht auf dem Rad alles klar
Im Frauenrennen wurde Paula Findlay ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht. Nach dem Schwimmen lag die Kanadierin noch auf Rang vier. Jenna Campbell führte das Feld zunächst an und brachte sich in eine hervorragende Ausgangsposition für die Radstrecke, am Ende belegte sie den zwölften Rang.
Doch dort übernahm Findlay das Kommando. Mit einer Radzeit von 2:19:11 Stunden fuhr sie die schnellste Zeit des Tages und setzte sich Stück für Stück von ihrer Konkurrenz ab. Hinter ihr konnten lediglich Grace Alexander und Hannah Berry den Rückstand halbwegs in Grenzen halten.
Bis zur zweiten Wechselzone hatte sich Findlay bereits einen Vorsprung von mehr als drei Minuten erarbeitet. Damit war die Grundlage für den Sieg gelegt.
Getty Images for IRONMAN Paula Findlay gewinnt den Ironman 70.3 Pennsylvania 2026
Souveräner Sieg für die Kanadierin
Auf dem abschließenden Halbmarathon verwaltete Findlay ihren Vorsprung souverän und ließ keine Zweifel mehr am Ausgang des Rennens aufkommen. Nach 4:14:02 Stunden sicherte sie sich den Sieg beim Ironman 70.3 Pennsylvania Happy Valley sowie den nordamerikanischen Meistertitel. Hinter der Kanadierin lief Lydia Russell (USA) auf Rang zwei, während Grace Thek (AUS) als Dritte das Podium komplettierte.
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