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Polarisiertes Training: Wie funktioniert es richtig?

Stundenlang locker rollen, dann wenige Minuten am Limit: Polarisiertes Training setzt auf die Extreme und gilt als Schlüssel zu nachhaltiger Leistungssteigerung im Ausdauersport. Doch warum funktioniert dieses 80/20-Prinzip so gut und welche Fehler sollte man vermeiden?

Daniel Tengs Intervalle auf der Bahn bieten sich gerade bei kürzeren Belastungen an.

Polarisiertes Training ist längst mehr als ein Trend – es ist eine der meistdiskutierten Strategien im modernen Ausdauersport. Der Ansatz klingt auf den ersten Blick simpel: Der Großteil des Trainings findet in niedriger Intensität statt, während ein kleiner, aber entscheidender Teil in sehr hoher Intensität absolviert wird. Was dazwischenliegt, also das klassische „graue“ Mittelfeld, wird bewusst vermieden. Bekannt wurde dieses Modell durch den Sportwissenschaftler Stephen Seiler, der in zahlreichen Analysen die Trainingsmuster erfolgreicher Ausdauerathleten untersuchte und die 80/20-Verteilung prägte. Rund 80 Prozent der Trainingszeit sind locker, etwa 20 Prozent sind hart – dazwischen gibt es nur wenige Minuten.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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