Die Triathlon-Saison läuft noch, doch der Spätsommer klatscht schon mit der Laufsaison ab – und 2027 wirft die ersten Schatten voraus. Im Trainingspodcast power & pace erklärt Coach Björn Geesmann, wie Agegrouper jetzt den passenden Trainingsplan finden: für den Wiedereinstieg, das letzte Saisonhighlight, ein Laufziel im Herbst oder den Start in die neue Saison. Wir fassen die wichtigsten Punkte zusammen.
Wir sind einer „volatiler Phase“, sagt Björn Geesmann im Podcast von power & pace. Kaum ein Zeitpunkt im Jahr, an dem die Ausgangslagen so unterschiedlich sind: Die einen sind nach absolvierter Offseason schon wieder im Aufbau für 2027, andere bereiten sich auf die Weltmeisterschaften über die 70.3-Distanz in Nizza oder den Ironman Hawaii vor – und wieder andere haben ihr Triathlon-Highlight abgehakt und liebäugeln mit einem Laufwettkampf im Herbst. Für jede dieser Situationen, so Geesmann, gebe es einen passenden Fahrplan.
Wiedereinstieg: Der Saisonstartplan als Brücke
Vom Saisonstartplan existieren zwei Varianten: eine mit festem Start Anfang Juli, gedacht für alle, deren Highlights in Hamburg, Frankfurt oder Roth lagen – und eine universelle Variante, die sich auf jeden beliebigen Montag legen lässt. Per Drag-and-Drop oder Datumseingabe wandert der Plan in den Kalender. Er führt schrittweise zurück ans strukturierte Training, bis Ende September die konkrete Saisonvorbereitung beginnt. Wichtige Randnotiz für alle Pläne ohne dynamisches Wettkampfdatum: Startpunkt ist immer ein Montag.
Noch ein Highlight offen? Pläne bis in den Oktober
Wer 2026 noch einen Wettkampf anpeilt, arbeitet einfach weiter im gewohnten System: Für die Rennen im September und Oktober – bis hin zu den Weltmeisterschaften – stehen laut Geesmann die vorbereitenden Trainingspläne bereit, die auf das jeweilige Wettkampfdatum zulaufen.
Laufziel im Herbst: 10 Kilometer, Halbmarathon oder Marathon
Spannend für alle, die nach dem Triathlon-Highlight das Pensum etwas reduzieren, aber ambitioniert bleiben wollen: die Lauftrainingspläne. Der Weg dorthin führt über ein kurzes Formular auf der power & pace-Website. Dort wählt man die Distanz – 10 Kilometer/Halbmarathon oder Marathon – sowie eine Vorbereitungsdauer von 8, 12 oder 16 Wochen, passend etwa für die Stadtmarathons in Köln, Frankfurt, München oder Bremen. Zweite Entscheidung: mit oder ohne Schwimmen und Radfahren? Geesmann stellt klar, dass auch die Variante mit allen drei Sportarten kein Triathlonplan ist, sondern ein klar aufs Laufen fokussierter Plan mit etwas Abwechslung.
Blick auf 2027: Ab Ende September wird es spezifisch
Der offizielle Saisonstart bei power & pace ist der 28. September. Dann werden die spezifischen Trainingspläne ausgerollt, die präzise auf ein Wettkampfdatum hinarbeiten – etwa auf einen Ironman oder eine Mitteldistanz im Sommer 2027. Einmal ausgewählt, bleibt dieser Plan bis zum Hauptwettkampf bestehen, unterbrochen nur von Bausteinen wie Trainingslagern oder Vorbereitungswettkämpfen. Wer allerdings erst spät in die neue Saison startet – etwa nach dem Ironman Hawaii mit anschließender Offseason bis in den November –, muss sich nicht am 28. September orientieren: Auch dafür soll es passende Einstiege geben. Insgesamt umfasst das Angebot nach Geesmanns Schätzung inzwischen weit über 250, vielleicht sogar über 300 verschiedene Trainingspläne, unter anderem mit physiologischen Schwerpunkten wie der Erweiterung der VO2max oder der Reduzierung der VLamax. Anfang bis Mitte September sind zudem ein Webinar zum Saisonstart und Informationen zum AI-Diagnostics-Paket angekündigt, mit dem sich Trainingspläne an das individuelle physiologische Profil anpassen lassen.
Alle Details und die komplette Einordnung gibt es in der aktuellen Folge zum Nachhören im Podcast von power & pace Triathlon-Training – jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt.
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