Neue Saison, neue Chancen: Jetzt ist die Zeit, das Fundament für kommende Erfolge zu legen. Darauf kommt es an.
Endlich geht es wieder los! Kaum sind die großen Highlights der Triathlonsaison vorbei, werden neue Pläne geschmiedet. Deshalb braucht niemand an dieser Stelle hektisch zu werden, doch für die meisten Agegrouper ist jetzt eine gute Zeit, sich zumindest gedanklich damit auseinanderzusetzen, welche Ziellinien 2026 überquert werden sollen und welches Event für so leuchtende Augen und positive Aufregung sorgt, dass es zum Jahreshighlight auserkoren wird. Unabhängig davon, welcher Distanz du dich verschrieben hast, beginnt jedes Ziel mit einem Plan, der dich Schritt für Schritt näher an selbiges heranführt.
Saisonbeginn: Es geht nicht um Rekorde
Mit Beginn einer neuen Saison ist die Versuchung groß, mit maximaler Motivation sofort mit harten Einheiten einzusteigen und die eigenen Grenzen auszutesten. Doch genau das wäre der falsche Ansatz. Nach einer Pause geht es zunächst darum, den Körper wieder an regelmäßige Belastung zu gewöhnen. Wer zu früh auf VO₂max-Intervalle oder Tempoläufe setzt, riskiert nicht nur Überlastungen, sondern verschenkt auch Potenzial für eine saubere Basis. Die ersten Wochen dienen vor allem dem Wiedereinstieg ins Training: Das Herz-Kreislauf-System wird langsam hochgefahren, das Blutvolumen steigt an und die Mitochondrien nehmen ihre Arbeit verstärkt auf. Schon nach wenigen Einheiten sinkt die Herzfrequenz bei gleicher Belastung, erste Anpassungen stellen sich spürbar ein. Diese schnellen Fortschritte sind jedoch nicht auf eine plötzliche Steigerung der VO₂max zurückzuführen, sondern auf grundlegende physiologische Mechanismen, die nach einer Pause besonders schnell reagieren. Diese Anpassungen sorgen dafür, dass das Training nach einer möglichen Schwerfälligkeit rasch wieder Spaß macht und sich ein Fitnessgefühl einstellt. Natürlich hängt das auch davon ab, wie du deine Saisonpause gestaltet hast. Für Athletinnen und Athleten sind die ersten Trainingswochen demnach keine Zeit für Rekorde, sondern für kontinuierliche Belastungen mit wechselnden Intensitäten. Ein Mix aus ruhigen Grundlageneinheiten, Techniktraining und kurzen Aktivierungsimpulsen sorgt dafür, dass der Körper sich an das Training gewöhnt.