Wie man beim Ironman Hamburg am vergangenen Sonntag gesehen hat, kann ein platter Reifen am Renntag alle Pläne durchkreuzen und sogar die Kona-Quali kosten. Wir zeigen dir, wie du dem Pannenteufel ganz locker davon fährst.
Frank Wechsel / spomedis Worst Case: Am Renntag einen Platten haben und das eigene Ziel aus den Augen verlieren.
Träume platzen im Triathlon oft leise. Ein lang gezogenes „Pfffft“ kündigt das Unheil an, es folgt ein schwammiges Gefühl beim Handling der Maschine und der Blick nach unten bringt schließlich Gewissheit: Reifenpanne. Für einen kurzen Moment will man es nicht wahrhaben und ist doch zum Handeln gezwungen. Denn ab diesem Augenblick tickt die Uhr und wertvolle Sekunden verrinnen, ohne dem Zwischenziel Wechselzone näherzukommen, während die Konkurrenz enteilt.
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Dabei muss es nicht wie beim Ironman Hamburg ein vermutlicher Anschlag sein, auch eine dreckige Fahrbahn, wie sie in Texas oder Hawaii vorzufinden ist, kann häufig dazu führen. Auch Profis wie Katrina Matthews oder Kristian Blummenfelt sind von solchen Pannen nicht befreit. Einziger Unterschied, sie können teilweise auf die Hilfe des Service Wagens zurückgreifen. Aber alle Pannen haben etwas gemeinsam, dass sie überdeutlich daran erinnerten, wie wichtig es ist, Plattfüße zu vermeiden – so gut es unter Berücksichtigung der eigenen Ansprüche geht. Die Herausforderung für Agegrouper, die anders als die Profis nicht auf die Hilfe eines Materialmotorrads mit frischen Laufrädern hoffen können, liegt in der Risikoabwägung. Die Devise „viel hilft viel“ gilt zwar beim Pannenschutz, aber viel Schutz muss beim Reifen entsprechend „bezahlt“ werden: mit mehr Gewicht und im Vergleich schlechterem Rollwiderstand.
Rowi-Rechnung und Risikobewertung
Über das Gewicht brauchst du dir als Triathlet in den allermeisten Rennen ehrlicherweise keine Gedanken zu machen. Wenn es nicht gerade darum geht, jedes Gramm an der Triathlonmaschine zu sparen, weil auf einem ungewöhnlichen Kurs mehrere tausend Höhenmeter zu meistern sind, fällt der Unterschied zwischen einem maximal leichten und einem schwereren Reifen-Set-up mit Sicherheitsreserven nicht wirklich ins Gewicht. Anders sieht es beim Rollwiderstand aus, der logischerweise so niedrig wie möglich
Über das Gewicht brauchst du dir als Triathlet in den allermeisten Rennen ehrlicherweise keine Gedanken zu machen. Wenn es nicht gerade darum geht, jedes Gramm an der Triathlonmaschine zu sparen, weil auf einem ungewöhnlichen Kurs mehrere tausend Höhenmeter zu meistern sind, fällt der Unterschied zwischen einem maximal leichten und einem schwereren Reifen-Set-up mit Sicherheitsreserven nicht wirklich ins Gewicht. Anders sieht es beim Rollwiderstand aus, der logischerweise so niedrig wie möglich
Über das Gewicht brauchst du dir als Triathlet in den allermeisten Rennen ehrlicherweise keine Gedanken zu machen. Wenn es nicht gerade darum geht, jedes Gramm an der Triathlonmaschine zu sparen, weil auf einem ungewöhnlichen Kurs mehrere tausend Höhenmeter zu meistern sind, fällt der Unterschied zwischen einem maximal leichten und einem schwereren Reifen-Set-up mit Sicherheitsreserven nicht wirklich ins Gewicht. Anders sieht es beim Rollwiderstand aus, der logischerweise so niedrig wie möglich
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Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.
In der Rennwoche des Ironman Hawaii werfen wir einen Blick auf die letzten spezifischen Schlüsseleinheiten von Katrina Matthews, Paula Findlay, Jackie Hering und Hannah Berry. Wir analysieren, welche Reize sie gesetzt haben und was die Workouts über ihre Form und ihr Potenzial für Kona verraten.
2019 bekam Antonia Milowsky ihr erstes Rennrad, 2022 absolvierte sie ihre erste Mitteldistanz, ein Jahr später folgte die erste Langdistanz. Nun steht sie als Profi bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii am Start. Im Interview spricht sie über ihren schnellen Weg nach Kona, die entscheidenden Erkenntnisse aus ihrer Qualifikation in Kalmar und darüber, warum ihre Einsätze im Para-Sport sie auch als Triathletin prägen.
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