Wie man beim Ironman Hamburg am vergangenen Sonntag gesehen hat, kann ein platter Reifen am Renntag alle Pläne durchkreuzen und sogar die Kona-Quali kosten. Wir zeigen dir, wie du dem Pannenteufel ganz locker davon fährst.

Träume platzen im Triathlon oft leise. Ein lang gezogenes „Pfffft“ kündigt das Unheil an, es folgt ein schwammiges Gefühl beim Handling der Maschine und der Blick nach unten bringt schließlich Gewissheit: Reifenpanne. Für einen kurzen Moment will man es nicht wahrhaben und ist doch zum Handeln gezwungen. Denn ab diesem Augenblick tickt die Uhr und wertvolle Sekunden verrinnen, ohne dem Zwischenziel Wechselzone näherzukommen, während die Konkurrenz enteilt.
Dabei muss es nicht wie beim Ironman Hamburg ein vermutlicher Anschlag sein, auch eine dreckige Fahrbahn, wie sie in Texas oder Hawaii vorzufinden ist, kann häufig dazu führen. Auch Profis wie Katrina Matthews oder Kristian Blummenfelt sind von solchen Pannen nicht befreit. Einziger Unterschied, sie können teilweise auf die Hilfe des Service Wagens zurückgreifen. Aber alle Pannen haben etwas gemeinsam, dass sie überdeutlich daran erinnerten, wie wichtig es ist, Plattfüße zu vermeiden – so gut es unter Berücksichtigung der eigenen Ansprüche geht. Die Herausforderung für Agegrouper, die anders als die Profis nicht auf die Hilfe eines Materialmotorrads mit frischen Laufrädern hoffen können, liegt in der Risikoabwägung. Die Devise „viel hilft viel“ gilt zwar beim Pannenschutz, aber viel Schutz muss beim Reifen entsprechend „bezahlt“ werden: mit mehr Gewicht und im Vergleich schlechterem Rollwiderstand.











