Ein platter Reifen kann am Renntag alle Pläne durchkreuzen. Wir zeigen dir, wie du bestmöglich vorsorgst und dein Set-up so sicher wie möglich machst. Mit diesen Tipps fährst du dem Pannenteufel ganz locker davon.

Träume platzen im Triathlon oft leise. Ein lang gezogenes „Pfffft“ kündigt das Unheil an, es folgt ein schwammiges Gefühl beim Handling der Maschine und der Blick nach unten bringt schließlich Gewissheit: Reifenpanne. Für einen kurzen Moment will man es nicht wahrhaben und ist doch zum Handeln gezwungen. Denn ab diesem Augenblick tickt die Uhr und wertvolle Sekunden verrinnen, ohne dem Zwischenziel Wechselzone näherzukommen, während die Konkurrenz enteilt.
Ungewöhnlich häufig konnte man in dieser Saison prominente Profis beobachten, die das beschriebene Schicksal ereilte. Zwar muss man alle Fälle für sich betrachten, da sie verschiedenste Ursachen hatten. Aber sie haben gemeinsam, dass sie überdeutlich daran erinnerten, wie wichtig es ist, Plattfüße zu vermeiden – so gut es unter Berücksichtigung der eigenen Ansprüche geht. Die Herausforderung für Agegrouper, die anders als die Profis nicht auf die Hilfe eines Materialmotorrads mit frischen Laufrädern hoffen können, liegt in der Risikoabwägung. Die Devise „viel hilft viel“ gilt zwar beim Pannenschutz, aber viel Schutz muss beim Reifen entsprechend „bezahlt“ werden: mit mehr Gewicht und im Vergleich schlechterem Rollwiderstand.









