Das deutsche Trio um Wolff, Gerß und Ahrens überzeugt mit starken Leistungen, verpasst die Qualifikation jedoch beim Sieg von Christensen knapp. Das Anrecht auf den letzten Slot sicherte sich die Niederländerin Marlene de Boer.

Katrine Græsbøll Christensen hat den Ironman Kalmar in eindrucksvoller Manier gewonnen. In 8:27:49 Stunden setzte sich die Dänin mit über fünf Minuten Vorsprung gegen die Vorjahressiegerin Marlene de Boer (NED) durch, die mit 8:33:02 Stunden den zweiten Platz belegte. Damit sicherte sich de Boer nicht nur erneut einen Platz auf dem Podium, sondern auch das Anrecht auf den letzten Profi-Slot für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii.
Die ehemalige Weltmeisterin Chelsea Sodaro (USA) komplettierte das Podium. In 8:45:42 Stunden erreichte sie als Dritte das Ziel – knapp 18 Minuten nach der Siegerin. Für die Amerikanerin war es ein Schritt zurück Richtung Kona, auch wenn sie an diesem Tag nicht ganz mit den beiden Erstplatzierten mithalten konnte, war es dennoch die Validierung ihres Startplatzes für die Weltmeisterschaft.
Starke deutsche Auftritte, aber kein Slot
Hinter den Podiumsplätzen reihten sich gleich drei deutsche Athletinnen ein: Katharina Wolff, Lisa Gerß und Johanna Ahrens belegten die Plätze vier (8:56:13 Stunden), fünf (8:58:04 Stunden) und sechs (9:02:28 Stunden) . Sie verpassten damit knapp die Qualifikation für Hawaii – es sei denn, Marlene de Boer entscheidet sich gegen die Annahme des Slots.
Marathon als Sieggarant
Christensen, die als Achte aus dem Wasser kam, beeindruckte mit einer starken Radleistung und legte auf dem Marathon den entscheidenden Grundstein für ihren Sieg. Mit 2:56:06 Stunden war sie die einzige Athletin unter drei Stunden und distanzierte die Konkurrenz auf den abschließenden 42 Kilometern deutlich. Damit feierte die 27-Jährige nicht nur ihren zweiten Profisieg nach dem Ironman 70.3 Krakau am 3. August, sondern auch einen der größten Triumphe ihrer bisherigen Karriere.
Schritt in der Weltspitze
Die Dänin hatte bereits 2023 in Kalmar mit Platz zwei überzeugt und war bei der Ironman-WM in Nizza auf Rang 17 ins Ziel gekommen. In dieser Saison konnte sie mit einem Podium beim Ironman Südafrika und dem Sieg in Krakau bereits glänzen.









