Furioses Feld: Weltelite mit Patrick Lange, Kristian Blummenfelt, Taylor Knibb und Katrina Matthews beim Ironman Texas

Stelldichein der Weltelite: In The Woodlands gibt sich am 18. April das Who’s who der Szene beim vierten Stopp der Ironman Pro Series die Ehre. Bei den Frauen führen Katrina Matthews, Taylor Knibb und Solveig Løvseth das Feld an. Bei den Männern treffen Patrick Lange und Jonas Schomburg auf Kristian Blummenfelt, Casper Stornes, Magnus Ditlev, Lionel Sanders und Sam Long.

Peter Jacob / spomedis Saisoneinstieg in Texas: Patrick Lange absolviert in den USA einen ersten Formtest.

Der Ironman Texas am 18. April in The Woodlands zählt früh in der Saison zu den wichtigsten Rennen der Ironman Pro Series. Als erste Ironman-Langdistanz des Jahres in Nordamerika bietet das Rennen 175.000 US-Dollar Preisgeld, maximal 5.000 Punkte für die Gesamtwertung und je sechs Qualifikationsplätze pro Geschlecht für die Ironman-WM 2026 in Kona. Mehr als 100 Profis stehen auf der Startliste. Und die kann sich sehen lassen.

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Blummenfelt reist als Vorjahressieger nach Texas

Im Männerrennen steht Kristian Blummenfelt (Norwegen) im Zentrum. Der Ironman-Weltmeister von 2022 reist als Vorjahressieger nach Texas. Er führt aktuell die Ironman Pro Series nach zwei Ironman-70.3-Siegen in Geelong und Oceanside an. In The Woodlands trifft er auf Konkurrenz, die ihm alles abverlangen wird. Das Feld mit dem dreifachen Ironman-Weltmeister Patrick Lange aus Deutschland, dem Titelträger von 2022 auf Hawaii, Gustav Iden (Norwegen), dem aktuellen Ironman-Champion Casper Stornes (Norwegen) und dem Dänen Magnus Ditlev verspricht einen spannenden Schlagabtausch über die kompletten 226 Kilometer.

Jelle Geens gibt in Texas sein Ironman-Debüt

Besonders interessant könnte der Start von Jelle Geens (Belgien) werden. Der zweimalige und amtierende Ironman-70.3-Weltmeister bestreitet in Texas seine erste Langdistanz. Nach Rang zwei beim Ironman 70.3 Oceanside dürfte Jonas Schomburg mit viel Rückenwind an den Start gehen. Rudy Von Berg (USA), Sam Long (USA), Lionel Sanders aus Kanada, der Spanier Antonio Benito Lopez und Marten Van Riel (Belgien) könnten ebenfalls Impulse in dem hochkarätig besetzten Rennen setzen. Außerdem unter anderem dabei: Cameron Wurf (Australien), Kristian Høgenhaug (Dänemark), Leon Chevalier, Vincent Luis  (beide Frankreich), Jason West und Ben Kanute, Matt Hanson (alle USA). Aus Deutschland gehen zusätzlich Leonard Arnold, Jonas Hoffmann, Paul Schuster, Jan Stratmann, Lukas Stahl, Samuel Böttinger und Julian Becker an die Startlinie.

Taylor Knibb ein großer Faktor im Rennen

Bei den Frauen richtet sich der Blick vor allem auf Katrina Matthews (Großbritannien). Die zweimalige und amtierende Siegerin der Ironman Pro Series ist auch dreimalige Siegerin in Texas. Sie führt die Serienwertung 2026 nach zwei Erfolgen bereits wieder an. Dazu kommt mit Solveig Løvseth (Norwegen) die amtierende Ironman-Weltmeisterin. Sie ist mit Platz zwei beim Ironman 70.3 Oceanside in die Saison gestartet. Taylor Knibb (USA) bringt nach ihrem Sieg beim Ironman 70.3 Oceanside viel Schwung mit nach Texas. Die dreimalige Ironman-70.3-Weltmeisterin startet zu ihrem zweiten Rennen in Texas und gilt mit ihrer Radstärke als klarer Faktor im Rennverlauf.

Jana Uderstadt und Johanna Ahrens am Start

Hinter dem Toptrio zählt die Startliste auch Hannah Berry (Neuseeland), Lisa Perterer (Österreich), Sara Svensk (Schweden) und Marta Sanchez (Spanien) zu den Kandidatinnen für ein starkes Ergebnis. Außerdem unter anderem im Feld dabei: Jackie Hering, Danielle Lewis (beide USA), Grace Thek (Australien) und India Lee (Großbritannien). Aus Deutschland stehen Jana Uderstadt und Johanna Ahrens auf der Startliste.

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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