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Alles auf Rot(h)
Andreas Böcherer sagt Start für Ironman Südafrika und WM in Utah ab

Andreas Böcherer wird seine Saison anders als zuletzt geplant starten. Aufgrund eines Infekts muss er seinen Start für den Ironman Südafrika absagen – und auch die WM in Utah.

James Mitchell Sierger Andi Böcherer beim Ironman Lanzarote 2021

Andreas Böcherer hatte seinen Saisoneinstieg aufgrund von Trainingsbestleistungen kurzfristig für den Ironman Südafrika geplant. Doch eine anhaltende Infektion lässt einen Start nicht zu: “Ich will nichts übers Knie brechen und bin schon lange genug dabei, um zu wissen, wie der Hase läuft. Die Absage ist kein Einschnitt in den Aufbau der Saison, das Rennen in Südafrika wäre ein Bonus gewesen”, sagt Böcherer. Der nun geplante Start in die Wettkampfsaison 2022 ist beim EJOT Triathlon Buschhütten am 8. Mai, bei dem unter anderem weitere deutsche Topstars wie Frederic Funk, Nils Frommhold, Maurice Clavel oder auch Andreas Raelert am Start sein werden.

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Roth statt Utah

Die Saison 2022 ist die Abschiedstournee für Andreas Böcherer, nach 15 Jahren Triathlonprofi wird er sein letztes Langdistanzrennen in Roth bestreiten. Mit einem Knall wolle Böcherer sich von der internationalen Triathlonbühne verabschieden. „Mit Roth habe ich noch eine kleine Rechnung offen. Die Ergebnisse bei meinen Starts in Frankfurt waren bis jetzt besser als in Roth, deshalb ist es für mich deutlich leichter, mich in Roth zu verbessern“, kommentiert Andreas Böcherer. Ein letztes großes Rennen, mit starken Gegnern vor Zuschauern – das ist der Abschied, wie „Andi“ ihn sich wünscht. Für die Challenge Roth lässt er seinen Startplatz für die aus dem Oktober 2021 in den Mai nach Utah verschobene Ironman-WM verfallen, da eine zweite Langdistanz so knapp vor Roth nicht in seine Vorbereitung passt.

„Freue mich auf alles, was kommt

Für die Zukunft nach dem Triathlon ist noch nichts spruchreif, aber mit einem abgeschlossenen Mathematikstudium stehen ihm viele Felder offen. Die letzten Jahre mit Corona seien anstrengend gewesen. Dennoch sieht die Zukunft nicht mehr so alternativlos aus wie in jüngeren Profijahren. „Ich freue mich darauf, dass die emotionale Berg- und Talfahrt dann weg sein wird. Triathlonprofi ist ein 24/7-Job, da ist auch am Wochenende keine Auszeit trotz Familie. Mittlerweile fällt mir das Wegfliegen auch immer schwerer. Ich habe Lust auf etwas Neues. Beruflich werde ich wahrscheinlich mein Studium und den Sport zusammenbringen“, erklärt Andreas Böcherer abschließend.

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1 Kommentar
  1. Harald M.

    Hoffentlich schafft es Böcherer wenigstens in Roth fit an die Startlinie. Ich hoffe der Aufwand lohnt sich dann bis dort auch in Form eines guten Ergebnisses für ihn.

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